Nachhaltig und regenerativ
Apropos Souveraenitaet des deutschen Buergers...
Wer von euch wurde denn vorher gefragt, ob wir den EURO wirklich haben wollen...? Ich jedenfalls wurde nicht gefragt...!
Wer von euch wurde denn gefragt, ob wir wirklich 19% Mehrschweinchensteuer haben wollen...? Ich jedenfalls nicht...!
Ich denke, wenn ihr langsam genug nachdenkt, dann werdet ihr noch mehr Beispiele dafuer finden, fuer wie muendig der Staat uns Buerger haelt...!
Danke fuer eure Aufmerksamkeit...!
Tom.
Wer von euch wurde denn vorher gefragt, ob wir den EURO wirklich haben wollen...? Ich jedenfalls wurde nicht gefragt...!
Wer von euch wurde denn gefragt, ob wir wirklich 19% Mehrschweinchensteuer haben wollen...? Ich jedenfalls nicht...!
Ich denke, wenn ihr langsam genug nachdenkt, dann werdet ihr noch mehr Beispiele dafuer finden, fuer wie muendig der Staat uns Buerger haelt...!
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@ J.Malberg
Zum Teil ist das richtig, ich habe auch gesagt, daß die EU auch Schattenseiten hat.
Das Demkokratiedefizit ist kein Problem der EU, sondern ein Problem Deutschlands. In anderen Ländern wird das Volk gefragt, in Deutschland nicht. So wie z. B. bei der EU-Verfassung. Von daher liegt der Ball bei der Bundesregierung und nicht in Brüssel. Nur wird der Ball nicht an das Volk abgegeben.
Manche Sachen sollte man schon auch in ihrer gesamten Tiefe betrachten ;)
Zum Teil ist das richtig, ich habe auch gesagt, daß die EU auch Schattenseiten hat.
Das Demkokratiedefizit ist kein Problem der EU, sondern ein Problem Deutschlands. In anderen Ländern wird das Volk gefragt, in Deutschland nicht. So wie z. B. bei der EU-Verfassung. Von daher liegt der Ball bei der Bundesregierung und nicht in Brüssel. Nur wird der Ball nicht an das Volk abgegeben.
Manche Sachen sollte man schon auch in ihrer gesamten Tiefe betrachten ;)
Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd.
Über deutsche Belange hat nur einer zu entscheiden, der deutsche Souverän. Die EU hat sich gefälligst aus deutsche Belangen rauszuhalten. Die EU ist doch ein Bürokratie-Monstrum geworden. Eine Freihandelszone würde genügen.Mungomango hat geschrieben: Das Demkokratiedefizit ist kein Problem der EU, sondern ein Problem Deutschlands. In anderen Ländern wird das Volk gefragt, in Deutschland nicht. So wie z. B. bei der EU-Verfassung.
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Nun, liest Du eigentlich, was ich schreibe?
Das Volk (also wir) würde ja gerne entscheiden, wenn an uns entscheiden ließe. Nicht die EU hindert uns an den relevanten Entscheidungen, sondern die Regierung unseres (!) Landes. In anderen Ländern läßt man das Volk zu Fragen der EU mitentscheiden.
Ich hoffe, es ist angekommen, was ich die ganze Zeit sagen möchte ;)
Da fällt mir noch was ein: Wenn Wahlen irgendwas in Deutschland verändern könnten, wären sie verboten ;)
Das Volk (also wir) würde ja gerne entscheiden, wenn an uns entscheiden ließe. Nicht die EU hindert uns an den relevanten Entscheidungen, sondern die Regierung unseres (!) Landes. In anderen Ländern läßt man das Volk zu Fragen der EU mitentscheiden.
Ich hoffe, es ist angekommen, was ich die ganze Zeit sagen möchte ;)
Da fällt mir noch was ein: Wenn Wahlen irgendwas in Deutschland verändern könnten, wären sie verboten ;)
Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd.
Ja!Mungomango hat geschrieben:Nun, liest Du eigentlich, was ich schreibe?
Die EU maßt sich aber an Entscheidungen zu treffen die auch in Deutschland geltend sollen. Die EU will Deutschland z. B. verklagen, weil Deutschland das "Anti-Diskrimierungsgesetz" angeblich nicht richtig umgesetzt hat. Was geht es überhaupt der EU an, wie Deutschland sein Zivilrecht festlegt?
Die letzte Entscheidung, ob ein Beschluss der EU in Deutschland gelten soll, hat ausschließlich das deutsche Volk als Souverän zu treffen. Das ist Demokratie und nicht dass was sich EU-Bürokraten wünschen.
Die EU ist kein Bundesstaat sondern ein Staatenbund und da sind die Einzelstaaten weiterhin souverän. Das vergessen oder wollen die EU-Bürokraten gerne vergessen.
Länder können auch zusammenarbeiten, ohne die eigene Identität zu verlieren.
Ps: Wollten die Deutschen den EURO oder die EU-Verfassung?
Hm, die "EU-Bürokraten" bestehen aber nicht aus EUs, sondern aus Italienern, Franzosen, Polen usw. und, wer hätte das gedacht, auch aus Deutschen. Meist scheint es sich dabei um irgendwelche Politiker zu handeln, die hier in D zu nichts mehr zu gebrauchen sind und dorthin abgeschoben werden - bei nicht zu vernachlässigender Diätenerhöhung (oder ist's doch nur eine Aufwandsentschädigung?) natürlich. Aber das steht auf einem anderen Blatt.
Wichtig ist einfach, daß auch Deutsche in der EU Gesetze und Verordnungen für Deutschland machen - und dann auch Deutschland verklagen. Ist doch eine niedliche Angelegenheit, oder!?
Noch wichtiger ist, daß es Demokratie hier (oder woanders?) nicht gibt, denn wieso hätten wir dann jetzt eine rot/schwarze Regierung, obschon die Mehrheit (!!!) der Bevölkerung weder die einen noch die anderen wollte?
Wichtig ist einfach, daß auch Deutsche in der EU Gesetze und Verordnungen für Deutschland machen - und dann auch Deutschland verklagen. Ist doch eine niedliche Angelegenheit, oder!?
Noch wichtiger ist, daß es Demokratie hier (oder woanders?) nicht gibt, denn wieso hätten wir dann jetzt eine rot/schwarze Regierung, obschon die Mehrheit (!!!) der Bevölkerung weder die einen noch die anderen wollte?
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Das weiß niemand genau, weil die Deutschen ja nicht gefragt wurden, ganz im Gegensatz zu den anderen Nationen, die das betrifft.J.Malberg hat geschrieben:
Ps: Wollten die Deutschen den EURO oder die EU-Verfassung?
Und die EU darf sich sehr wohl in die elend rückständige deutsche Gesetzgebung einmischen, weil es schlicht Entscheidungen gibt, die alle betreffen und an der Grenze nicht halt machen. Oder hast Du schon mal CO² gesehen, das nur da bleibt, wo es rausgeblasen wird? Das wäre natürlich eine feine Sache und wir in Deutschland wohl schon längst erstickt.
Ein Problem ist, daß die Europäer oft die nötige Reife missen lassen, gemeinsame Sache zu machen. Das sieht man ja schon an Gallileo und Airbus. Ein einziges Kompetenzgerangel und ein ewiger Hickhack. Zum Davonlaufen.
Ansonsten bin ich froh, daß die EU hier mitmischt. Sonst wäre Deutschland total abgeschmiert. Deutschland hat sich vor dem Europäischen Gerichtshof unter anderem wegen der Verletzung der Menschenrechte (!) zu verantworten (wegen Jugendämter). Alleine schon daran erkennt man, daß es hier himmelweit fehlt und die EU etwas Ordnung und Modernität in unseren Saftladen bringt.
Wie gesagt - auch ich war lange Zeit gegen die EU. Bis ich gemerkt habe, daß sich die anderen Länder in einer atemberaubenden Geschwindigkeit entwickeln und wir auf der Stelle treten oder gleich rückwärts gehen. Die EU bringt etwas von dieser Entwicklung hier her, auch wenn es oft (fast immer) durch die euroäische Gerichtsbarkeit geht.
Das Thema Euro hat einen mehr als faden Beigeschmack, weil Produkte zum Teil enorm teurer wurden. Nicht umsonst gibt es solche Begriffe wie "Teuro" oder "Doppelmark". Das kollektive Gefühl ist recht zuverlässig. Klar wurden einige Produkte günstiger, vor allem Technik. Aber wie oft kauft man sich einen Fernseher, einen PC oder sonstigen elektronischen Schnickschnack und wie oft kauft man Brot, Kaffee und andere Lebensmittel? Die Idee des Euros ist nicht verkehrt, die Industrie hat die gute Idee leider durch absolute Maßlosigkeit bei den Leuten ins Negative gezogen.
Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd.
Deutschland ist ein souveräner Staat und bei einen souveränen Staat bestimmt nur das eigene Staatsvolk. Ein souveräner Staat entscheidet alleine, welche Politik er betreiben will. Deutschland hat sich nicht einzumischen was die anderen EU-Länder für eine Politik betreiben und die anderen EU-Länder haben sich gefälligst aus der Deutschen Politik rauszuhalten. Ich wußte nicht, dass das Grundgesetz abgeschafft worden ist und gem. GG geht alle Staatsgewalt vom Volke aus. Dabei sind sich die Staatsrechtler einig dass damit nur das deutsche Volk gemeint ist, also Deutsche und eingebürgete. Gem. GG gibt es also keine andere Instituion die in Deutschland mitregieren kann.Mungomango hat geschrieben:Und die EU darf sich sehr wohl in die elend rückständige deutsche Gesetzgebung einmischen, weil es schlicht Entscheidungen gibt, die alle betreffen und an der Grenze nicht halt machen.J.Malberg hat geschrieben:
Ps: Wollten die Deutschen den EURO oder die EU-Verfassung?
Man müsste schon einen Staatstreich durchführen um das zu ändern.
Zum Glück kann man sich noch auf das Bundesverfassungsgericht verlassen, welches uns schon etlichen EU-Irrsinn erspart hat.
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Und genau da hapert es ja hinten und vorne. Warum hat die EU hier einen so schlechten Ruf? Weil viele Entscheidungen "von oben" kommen. Warum kommen sie "von oben"? Weil das Volk hier eben nicht gefragt wird. Auch in der EU bestimmt das Volk. Darum werden in anderen Ländern entsprechende Volksentscheide gemacht, wie z. B. zum Euro oder zur EU-Verfassung. In anderen Ländern entscheidet das Volk darüber, in Deutschland nicht. Da kann die EU nichts dafür, daß die Bundesregierung das Volk nicht abstimmen läßt.J.Malberg hat geschrieben:
Deutschland ist ein souveräner Staat und bei einen souveränen Staat bestimmt nur das eigene Staatsvolk.
Davon abgesehen muß man auch sagen, daß die Wahlbeteiligung sowieso unterirdisch ist, egal was und warum gewählt oder abgestimmt wird. Es geht ja schon los, daß die meisten Leute nicht mal den Unterschied zwischen Erst- und Zweitstimme kennen. Wenn ich dann bedenke, daß solche Leute zur Wahlurne gehen, wird mir schlecht. Und man braucht sich über die politische Landschaft nicht mehr zu wundern. Die Braunen bekommen die meisten Stimmen ob der Unwissenheit (ohne Euphemismus: Dummheit) der Wähler.
Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient. Und wenn unsere Regierung das Volk teilweise für zu doof hält, bei europapolitischen Fragen eine Stimme abzugeben, kann ich mir es durchaus bei so manchem Zeitgenossen vorstellen, daß die Regierung da nicht mal so daneben liegt. Das trifft
selbstverständlich nicht auf alle Einwohner dieses Landes zu, aber doch auf einen nicht unerheblichen Teil, der bei einer Abstimmung unter Umständen entscheidendes Gewicht mitbringt. Das wäre natürlich fatal.
Politische Bildung währe mal ein Thema, das auf der Agenda unserer Regierung ziemlich weit oben stehen müßte. Aber ob das gewollt ist, steht auf einem anderen Blatt...
Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd.
Fragt sich nur, warum dann Deine Praxiseindrücke allzusehr von denen anderer Menschen abweichen.Mungomango hat geschrieben:Faktenwissen? Stimmt, ich habe im Fall Lexus und BMW kein Faktenwissen. Sondern Praxiswissen.
Natürlich zielen X3 und RX400h auf verschiedene Kundschaft. Das eine ist ein auf Fahrdynamik ausgelegtes SUV, das andere ein auf Komfort ausgelegtes. Demzufolge liegen dazwischen wirklich Welten. Der X5 ist dem RX400h vom Typus her sicher näher, aber nicht wirklich vergleichbar, da deutlich größer.Wir haben drei Mandanten, die bei BMW arbeiten. Daher bin ich schon nahezu sämtliche BMWs zur Probe gefahren. Und erfahre interessante Internas zum Thema Hybrid bei BMW.
Und ich bin schon öfter mit verschiedenen Lexus Hybride gefahren. Nur soviel - zwischen einem X3 und einem RX400h liegen Welten.
Das ändert aber nichts daran, dass die nackten Fakten - von Leistung über Beschleunigung, Elastizität, Verbrauch, Maße etc. eine Abschätzung erlauben, was denn so ein Hybridantrieb gegenüber einem konventionellen Antrieb zu leisten vermag. Mir ist klar, dass den Hybrid-Freunden die Antwort nicht gefällt und sie lieber weiter extreme Hybrid-Sparmobile gegen Standardmodelle antreten lassen.
Ansonsten - ohne jetzt das "Meiner-ist-länger-als-Deiner"-Spielchen anfangen zu wollen - bin ich zig verschiedene Autos in all den Jahren gefahren. Dazu gehört auch alles, was "Hybrid" im Namen hatte. Wie schon gesagt - ich war nicht beeindruckt.
Dank meiner diversen Bekanntschaften durfte ich auch schon den X6 genießen. Dagegen ist der RX wirklich Holzklasse.
BMW baut leider derzeit kein Auto, das auf meine Bedürfnisse passt. Von daher sind sie auf einem Niveau mit Toyota.Solltest Du mal einen BMW brauchen, sage Bescheid. Ich kann einen BMW zu einem guten Kurs organisieren. Ich wollte und will jedenfalls keinen.
X3 und X5. Schonmal einen RX350 gefahren? Das erklärt auf einfachste Weise, warum Toyota auf den Hybridantrieb setzen muss.Du hast beim X3 aber schon eine vergleichbare Motorisierung (auf's Drehmoment achten!) und Ausstattung (Klimaautomatik, elektrischen Firlefanz, etc.) zum Vergleich herangezogen, oder?
Man kann eine Autodebatte sachlich führen. Was ich nun schon seit x Postings versuche. Keine Ahnung, warum Du das als emotional empfindest.Außerdem bewegen wir uns schon wieder in einer Autodebatte, was bekanntermaßen zu nichts führt Über Autos unterhalte ich mich z. B gerne mit Norwegern oder Schweizern, weil die das Thema nicht so emotional angehen.
Vielleicht kannst Du mal sachlich erklären, warum ein RX nicht mit einem X3 oder X5 vergleichbar ist, aber mit einem Cayenne. Das würde mich wirklich brennend interessieren.
Steffen