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Moderator: Patrick

hubersn
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Registriert: Do Mär 10, 2005 3:56 pm

Beitrag von hubersn »

[quote="MarkL"]
Zum Glück habe ich noch einen zugelaufenen A7000, mit dem fing meine RiscOS-Begeisterung vor ein paar Monaten an. Der hat wenigstens eine riesige HD, mega-viel RAM und einen noch schnelleren Prozessor, also wäre der das Arbeitstier für diese Aufgabe. Und die Originalen Spieledisketten, womit kann ich die retten ? Hilft da Xcopy am Amiga ? Oder ein AtariST-Programm eventuell ? Omniflop läuft bei mir leider nicht, ich habe nur eine USB-Floppy am Windows-Rechner.[/quote]

Ob sich bei Original-Spieledisketten der Aufwand noch lohnt im Angesicht von JASPP/ADFFS weiß ich nicht - Jon hat eigentlich alles verimaged was nicht bei drei auf den Bäumen war. Viel gibt es ja auch bei Tosec und dem Qube-Server.

Imagen auf dem A7000 kann man mit ADFimager und mit ADFFS, Jon Abbott hat die Anleitung mal im JASPP-Forum geschrieben, auch wie man vom JFD wieder zum ADF kommt. Allerdings gibt es da einige Grenzen bei diversen Kopierschutzmaßnahmen, ich glaube bei "Sector in Sector" strecken die alle die Waffen.

Ansonsten ist KryoFlux das Mittel der Wahl zum Imagen, und dann per Kryo2APD ins APD-Format (ich habe für Kryo2APD ein Java-basiertes Frontend geschrieben, siehe hier http://riscosblog.huber-net.de/2016/08/ ... flux-tool/ ). APD kann von Arculator und ADFFS gelesen werden und kann im Prinzip alle Kopierschutzmaßnahmen, die es jemals unter RISC OS gab, erfolgreich im Image konservieren.

Ich arbeite im Moment an einem Java-basierten Tool, das ADF und HDF lesen kann, sofern "normales" Filecore E oder E+ drinsteckt. Im Prinzip sowas wie das Delphi-basierte Tool von Gerald Holdsworth namens DiscImage http://www.geraldholdsworth.co.uk/code. ... =DiscImage nur halt in einer "vernünftigen" Programmiersprache und mit Potenzial für eine schöne Oberfläche. Das kommt jetzt nicht mit esoterischen Formaten wie Filecore-D oder -L zurecht und auch nicht mit kopiergeschütztem Zeugs, aber es eignet sich auf Fremdsystemen hervorragend für einen schnellen Blick in Images - schneller jedenfalls als "Emulator konfigurieren, starten, Dateisystem browsen".

Wenn jemand Interesse an dem Tool hat (im Moment kann es im Prinzip nur die Verzeichnisstruktur parsen, aber das ist die Hauptarbeit bei Filecore), kann ich das etwas höher priorisieren :-)

Gruß
hubersn
hubersn
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Beitrag von hubersn »

[quote="MarkL"]Literatur habe ich leider Null zum Acorn.[/quote]

Du kannst zum Einstieg schon mal die 64 Eureka-Ausgaben lesen (die Mitgliederzeitschrift des ARM Club - teilweise sehr hochwertige Artikel!) - gibt es als PDFs.

https://armclub.org.uk/eureka/

Alle Ausgaben des CD-Magazins RISCWorld (später "Foundation RISCWorld" sind auch online:
http://www.apdl.org.uk/riscworld/index.htm

Das Duo Aaron Timbrell und David Holden hatte ein paar seltsame Standpunkte inne, vor allem in der späteren Zeit des RISC OS-Splits, aber das kann man ignorieren beim Lesen.

Gruß
hubersn
MarkL
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Beitrag von MarkL »

[quote="naitsabes"]Ja, das ist schon erstaunlich, wie lange man da an solchen "Produkten" hängt. Andererseits ist es ja genau diese anscheinend britische Eigenschaft, aus allem einen Markt und ein Geschäft zu machen, das, was überhaupt so lange das RISC OS am Leben hält. Man denke mal an das aktuelle Beispiel "mini.m".


Hier mal noch die alte Seite von SergioMonesi mit dem FCFS
https://web.archive.org/web/20090226004 ... /fcfs.html

Probier halt, ob es für Dich paßt.


Es gibt auch einen ADFimager, der aber für primär für die Richtung ADF-->Disk gedacht ist.
http://cimbrae.co.uk/Computer/MYsoftware.html
Keine Ahnung, ob der taugt. Von der Seite dort, willst Du aber bestimmt auch ein paar WinAMP Skins haben ...[/quote]
Danke , die beiden Sites hätte ich nie im Leben gefunden....
MarkL
Beiträge: 19
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Beitrag von MarkL »

[quote="hubersn"][quote="MarkL"]
Zum Glück habe ich noch einen zugelaufenen A7000, mit dem fing meine RiscOS-Begeisterung vor ein paar Monaten an. Der hat wenigstens eine riesige HD, mega-viel RAM und einen noch schnelleren Prozessor, also wäre der das Arbeitstier für diese Aufgabe. Und die Originalen Spieledisketten, womit kann ich die retten ? Hilft da Xcopy am Amiga ? Oder ein AtariST-Programm eventuell ? Omniflop läuft bei mir leider nicht, ich habe nur eine USB-Floppy am Windows-Rechner.[/quote]

Ob sich bei Original-Spieledisketten der Aufwand noch lohnt im Angesicht von JASPP/ADFFS weiß ich nicht - Jon hat eigentlich alles verimaged was nicht bei drei auf den Bäumen war. Viel gibt es ja auch bei Tosec und dem Qube-Server.

Imagen auf dem A7000 kann man mit ADFimager und mit ADFFS, Jon Abbott hat die Anleitung mal im JASPP-Forum geschrieben, auch wie man vom JFD wieder zum ADF kommt. Allerdings gibt es da einige Grenzen bei diversen Kopierschutzmaßnahmen, ich glaube bei "Sector in Sector" strecken die alle die Waffen.

Ansonsten ist KryoFlux das Mittel der Wahl zum Imagen, und dann per Kryo2APD ins APD-Format (ich habe für Kryo2APD ein Java-basiertes Frontend geschrieben, siehe hier http://riscosblog.huber-net.de/2016/08/ ... flux-tool/ ). APD kann von Arculator und ADFFS gelesen werden und kann im Prinzip alle Kopierschutzmaßnahmen, die es jemals unter RISC OS gab, erfolgreich im Image konservieren.

Ich arbeite im Moment an einem Java-basierten Tool, das ADF und HDF lesen kann, sofern "normales" Filecore E oder E+ drinsteckt. Im Prinzip sowas wie das Delphi-basierte Tool von Gerald Holdsworth namens DiscImage http://www.geraldholdsworth.co.uk/code. ... =DiscImage nur halt in einer "vernünftigen" Programmiersprache und mit Potenzial für eine schöne Oberfläche. Das kommt jetzt nicht mit esoterischen Formaten wie Filecore-D oder -L zurecht und auch nicht mit kopiergeschütztem Zeugs, aber es eignet sich auf Fremdsystemen hervorragend für einen schnellen Blick in Images - schneller jedenfalls als "Emulator konfigurieren, starten, Dateisystem browsen".

Wenn jemand Interesse an dem Tool hat (im Moment kann es im Prinzip nur die Verzeichnisstruktur parsen, aber das ist die Hauptarbeit bei Filecore), kann ich das etwas höher priorisieren :-)

Gruß
hubersn
[/quote]
Deine Tools bedingen aber ein natives Floppylaufwerk am Windows-Rechner ?
Gruß
Mark
hubersn
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Registriert: Do Mär 10, 2005 3:56 pm

Beitrag von hubersn »

[quote="MarkL"]Deine Tools bedingen aber ein natives Floppylaufwerk am Windows-Rechner ?
Gruß
Mark[/quote]

Du meinst das KryoFlux-Zeugs? KryoFlux ist erst mal ein Stück Hardware, das per USB an einen PC angeschlossen wird. Die Floppy wird dann direkt an die KryoFlux-Hardware angeschlossen - eine "echte" Floppy, keine USB-Floppy natürlich.

Mit der Original-KryoFlux-Software kann man dann das IPF-Format oder auch andere Zielformate erstellen, die dann weiter verarbeitet werden können (z.B. mit dem Kryo2APD).

Gruß
hubersn
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