                                ARMBTX
                                ------

                              Version 1.01

                            Stand 19.10.1996

               (c) Copyright 1996 Milius Software Stade

                     !!! Urheberrechte beachten !!!

1. Einleitung
-------------
Bei diesem Programm handelt es sich um einen BTX-Decoder fr RiscOS 3.1 oder
hher. Hinweise zur Bedienung finden Sie im Kapitel 2 (Anleitung). Die
Installation des Programms wird im Kapitel 3 (Installation) nher
beschrieben. Kapitel 4 verweist auf Probleme und ihre Lsung.

Bitte beachten sie die Urheberrechte zu diesem Programm. Sie werden im
Kapitel 5 (Urheberrechte) nher beschrieben. Kapitel 6 enthlt
Grundstzliches zur Gewhrleistung. Im Kapitel 7 befindet sich eine
bersicht ber die einzelnen Programmversionen.

Zur bisherigen Programmentwicklung bleibt Folgendes anzumerken:
Das Programm entstand wie folgt. Zwei Leute haben mich kurz nacheinander
gefragt, ob ein BTX-Decoder unter RiscOS verfgbar sei. Der eine wollte u.a.
davon abhngig machen, ob er von Amiga auf RiscPC oder PC unsteigen wollte.
Dies ist natrlich fr einen Acorn-Besitzer eine Frage der Ehre, wenn so
etwas nur daran scheitern sollte. (Entschieden hat sich der Herr brigens
bis heute nicht (12.10.96)). Damals (Anfang 96) konnte ich die Frage nur mit
einem "Ich kenne keinen ..." beantworten. Da ich selber mal ein paar
Bereiche des RiscOS erkunden wollte, erschien es mir als guter Aufhnger
selber mal so ein Programm zu schreiben. ber ein halbes Jahr meiner
Freizeit habe ich nun da hinein gesteckt. Nun ist der erste Teil nahezu
abgeschlossen. Version 1.0 war schon recht stabil, wies aber noch einige
hssliche Patzer auf. Version 1.01 scheint nahezu strungsfrei zu laufen.
Ich habe gelernt, was ich lernen wollte. Es stellt sich die Frage, ob
berhaupt Bedarf besteht das Ganze noch weiter zu verfolgen. Ich selbst bin
nmlich alles andere als ein Netzsurfer. Konsequenterweise besitze ich auch
keine Lizenz bei einem Netzwerkdienst, wie z.B. T-Online. Das ganze
Austesten lief bei mir brigens im Gastzugang. Die angefallenen
Telefonkosten sind noch einigermassen berschaubar. Weitergehende Optionen
kann ich aber nur dann testen, wenn ich mir so eine Lizenz zulege. Das
kostet dann schon etwas mehr, vor allem weil ich das Ding sonst nicht nutze.
Ausserdem fllt zustzlich Arbeit an, die mir im Prinzip nichts bringt. Nun
ist es fr mich also an der Zeit zu sehen, ob berhaupt irgendjemand an dem
Programm interessiert ist, und als intensiver BTX-Benutzer dann auch bereit
ist, fr die zustzlichen noch zu programmierenden Features Geld auszugeben.
Fr den Gelegenheitsbenutzer reicht das Standardterminal von V 1.01 als
kostenlose Demoversion mit Sicherheit aus. Deshalb wte ich ganz gerne, wer
denn so an dem Programm interssiert ist. Dann knnte ich meine Planung
nochmal berdenken und entsprechende Anregungen mit aufnehmen.

2. Anleitung
------------
Das Programm wird durch Doppelklick des SELECT-Mausknopfes auf !ARMBTX
gestartet. Bitte sorgen Sie dafr, da die vom Programm benutzen
Schnittstellen vorher richtig konfiguriert wurden.

!ARMBTX-Menue (Aufruf ber den MENU-Mausknopf)
- Copyright
- Protokoll -> Ruft ein Untermenue auf, mit dem ein Datenflussprotokoll
               (Datei <ARMBTX$Dir>.protokoll) aktiviert bzw. deaktiviert
               werden kann. Dieses Protokoll erlaubt hilft dem Entwickler
               bei der Lokalisierung von Fehlern. Normalerweise bentigt
               man dieses Tool nicht. Es verbraucht auch sehr viel
               Plattenplatz, wenn man es aktiviert. Ntzliche Dienste
               leistet es nur wenn man es vor dem Aufruf einer fehlerhaft
               dargestellten BTX-Seite aktiviert, die fehlerhaft darge-
               stellte Seite abspeichert und beide Dateien zum Hersteller
               des Programms sendet. Das hilft uns bei der Beseitigung des
               Fehlers immens.          
- Beenden   -> Beendet das Programm, nachdem vorher versucht (!!!!) wurde,
               alle laufenden Sitzungen zu beenden. Das Programm erkennt
               nicht, ob dies auch tatschlich gelungen ist!

Durch Klick des SELECT-Mausknopfes auf das !ARMBTX-Icon auf der Programm-
leiste wird ein Sitzungsfenster geffnet.

!ARMBTX-Sitzungsfenster
Im Fenster wird der Inhalt des Terminalbildschirms dargestellt.

Solange die Verbindung nicht aktiv ist, arbeitet das Programm in einem
Testmodus. Werden Eingaben (auch Steuersequenzen) ber die Tastatur
gettigt, verndert sich die Bildschirmdarstellung so, als ob die Daten vom
Zentralrechner gesendet worden wren.

ber das Menue kann nun die Sitzung gestartet werden. Die Sitzung wird auch
ber das Menue wieder beendet. Alternativ wird eine Sitzung beendet, wenn
man das letzte Fenster einer Sitzung schliet.

!ARMBTX-Sitzungsfenster-Menue (Aufruf ber den MENU-Mausknopf)
- Dokument -> leitet in ein Untermenue, das Dokument bezogene Operationen
              enthlt.
- Ansicht  -> leitet in ein Untermenue, ber das sich die Darstellung
              des aktuellen Fensters bzw. des ganzen Terminalbildschirm-
              inhaltes beeinflussen lt.
- Sitzung  -> leitet in ein Untermenue, mit dem die Sitzung
              gesteuert wird.

Dokument-Menue
- Neue Ansicht -> erzeugt ein weiteres Fenster mit genau, dem gleichen
                  Inhalt wie das aus dem es erzeugt wurde. Damit knnen
                  unterschiedliche Auschnitte dargestellt werden.
- Speichern    -> erlaubt das Abspeichern des aktuellen Terminalbildschirm-
                  inhalts in verschiedenen Dateien:
                  - Als Drawdatei wird der Bildschirm als Vektorgrafik
                    abgespeichert
                  - Als Textdatei wird der Bildschirm als 127-Zeichen
                    ASCII-Code gesichert. ,,'s etc. gehen dabei verloren,
                    ebenso, die Grafikdarstellung.
                  - DRCS speichert den aktuellen umdefinierten Zeichensatz
                    als Spritedatei. ACHTUNG: Da ein Zeichen auf dem Schirm
                    hchst unterschiedliche Farben haben kann, werden diese
                    nicht mit abgespeichert, sondern mssen durch
                    Nachbearbeitung der Spritedatei erzeugt werden. Dummerweise
                    ist der Default fr die Farben fast ausnahmslos schwarz,
                    weshalb beim ersten Aufruf der Datei zunchst nur schwarze
                    Kstchen gezeigt werden.
                  Das Speichern selbst erfolgt per Drag und Drop. Allerdings
                  ist es nicht in jedem Fall mglich die Daten direkt in eine
                  andere Applikation zu schreiben.

Ansicht-Menue
- Skalierung  -> Es kann festgelegt werden, wie klein bzw. wie gro der Fenster-
                 inhalt dargestellt werden soll.
- verbergen   -> Einige Zeichen auf dem Terminalschirm werden normalerweise, nicht
                 dargestellt (z.B. Lsung fr Rtsel, Passworte etc.). Durch Ab-
                 schalten dieser Option werden diese Zeichen sichtbar.
- Attribute   -> Farben, Grsse von Zeichen etc. sind alles sog. Attribute.
                 Durch Abschalten dieser Option kann in eine sehr schlichte
                 Darstellung umgeschaltet werden. Sinn und Zweck liegen wohl
                 in der historischen Entwicklung von BTX begrndet.
                 Die Option wird aber in der BTX-Spezifikation gefordert...
- Format 40x24-> Darstellung wird auf 40 Spalten 24 Zeilen geschaltet.
- Format 80x24-> Darstellung wird auf 80 Spalten 24 Zeilen geschaltet.
                 Dies soll bei einigen BTX-Seiten von Hand ntig sein.
                 Interssant ist es vorallem bei der Modemkonfiguration
                 da das Auslesen der aktuellen Parameter (AT\S) i.d.R.
                 80 Spalten unterstellt.

Sitzung-Menue
- Start         -> Der Aufbau einer Sitzung wird gestartet. Ist der Aufbau
                   erfolgreich, tickt der Gebhrenzhler ...
- Stop          -> Beendet eine BTX-Sitzung. Normalerweise. Bitte kontrollieren
                   Sie, ob ihr Modem etc. die Leitung auch tatschlich getrennt
                   hat. Gelegentlich wird die Sitzung auch vorher abrupt oder
                   automatisch beendet. Ein zustzliches Anwhlen von Stop
                   schadet nichts.
- Konfiguration -> Erlaubt das Einstellen verschiedener Parameter.

Konfiguration
Ein Sichern der eingestellten Werte ist z.Z. nicht mglich.
- Verbindung      -> whlt das Gert, das als bertragungsmedium dienen soll.
                     Bei einem Modem, das am seriellen Ausgang angschlossen
                     ist, ist der serielle Ausgang als "Gert" anzugeben. 
- Initialisierung -> Beim Aufbau einer Verbindung kann eine Initialisierungs-
                     Sequenz an das zur bertragung benutzte Gert gesendet
                     werden. Bitte im Handbuch des Gertes nachlesen, was
                     eingestellt werden mu
- Aufbau          -> Beim Aufbau einer Verbindung mu dem zur bertragung
                     genutztem Gert gesagt werden, wie eine Verbindung
                     zum Zielrechener hergestellt werden kann. Dies geschieht
                     durch dies Sequenz. Bei Modems handelt es sich um eine
                     ordinre Durchwahl zum nchsten Postrechner (i.d.R.
                     01910).
- beenden         -> Sagt dem zur bertragung verwendeten Gert, da es die
                     Sitzung nun abbauen soll, womit auch der Gebhrenzhler
                     zu laufen aufhrt. Leider luft diese Sequenz innerhalb
                     der restlichen Kommunikation zwischen Terminal und
                     Hauptrechner, was dazu fhren kann, das Hauptrechner
                     und/oder das zur bertragung benutzte Gert in bestimmten
                     Situationen nicht erkennen, da die Sitzung beendet wird.
                     Deshalb sollten Sie grundstzlich berprfen, ob die
                     Verbindung physikalisch getrennt wurde.

Ist eine Sitzung aufgebaut, so gibt es ein genormtes Bedienungsschema um die
einzelenen Informationen abrufen zu knnen. Dieses Schema ist in der Datei
<ARMBTX$Dir>.HelpBTX nher beschrieben.

3. Installation
---------------
Anforderungen:
- Betriebssystem RISC OS 3.1 oder hher
- Acorn Toolboxmodule (ab Version 0.00)
- 640k freier Speicher
- Serieller Port mit Modem

1. Kopieren Sie das Verzeichniss !ARMBTX in ein Verzeichniss ihrer Wahl

2. Installieren Sie die zustzlichen Zeichenstze aus dem Verzeichniss
   Fonts auf ihrem Rechner, wie in der Bedienungsanleitung ihres Rechners
   beschrieben.

3. Bestimmte Grundeinstellungen fr das Programm sind in der Datei <ARMBTX$Dir>.!Run
   abgelegt und knnen dort verndert werden.

4. Stellen Sie sicher, da die fr die bertragung genutzten Gerte richtig
   konfiguriert sind, bevor Sie das Programm aufrufen. Nicht richtig konfigurierte
   Gerte knnen zu Verbindungsproblemen fhren.

4. Probleme
-----------
- Prfen, ob alle Module vorhanden sind und die Installation richtig vorgenommen
  wurde.
- Schnittstellenverklemmung:
Um die grtmgliche Flexiblitt bei den Verbindungen zu erzielen, verwendet
das Programm nur Informationen des allgemeinen Dateisystems FileSwitch. Wenn
die Treiber fr eine Verbindung RISC OS konform programmiert sind, lt sich
so erkennen, ob eine Verbindung verklemmt ist, d.h. keine Zeichen mehr
gesendet werden knnen. Leider mu das Programm i.d.R. dazu mindestens ein
Zeichen absenden. Lt sich darauf kein Zeichen mehr versenden, wird eine
Verklemmung erkannt. Dummerweise befindet sich das erste Zeichen noch immer
im Betriebssystem. Sobald die Verbindung beendet wird, versucht das System
dieses Zeichen auf jeden Fall zu senden. Da dies schon vorher nicht mglich
war, wartet der Rechner leider ewig und lt sich auch nicht mehr abbrechen.
Eine offiziell dokumentierte Mglichkeit, das Zeichen vor Verbindungsende zu
entfernen, haben die Entwickler bislang nicht gefunden. Das Programm lt
deshalb in einem solchen Fall die Verbindung offen. Das Programm selbst und
alle weiteren Aktivitten laufen so weiter, bis ein shut bzw. close ber
alle Dateien (z.B. beim Ausschalten des Rechners), versucht die Verbindung
zu beenden, was dann auch zu einem Absturz fhrt. Es ist ab der Verklemmung
auch nicht mehr mglich, eine neue Sitzung ber die Verbindung zu erzeugen.
Je nach Verbindung und Tools kann die Verbindung jedoch unter u.U. auch
entriegelt werden, ohne das der Rechner zurckgesetzt werden mu. Ein Close
etc. hinterher ist jedoch unbedingt notwendig. In jedem Fall sollte jedoch
bei kostenpflichtigen Verbindungen geprft werden, ob die Verbindung
physikalisch auch tatschlich getrennt wurde.

-Verbindung bleibt trotz eigentlichem Ende bestehen
Kann aus verschiedensten Grnden vorkommen. Es gibt zwei Flle:
1. Im Sitzungsmenue ist stop mglich
   Stop manuell bettigen.
   In ganz schlimmen Fllen das Programm beenden.
2. Die Verbindung bleibt physikalisch bestehen.
   Je nach Verbindung, die Verbindung manuell kappen.
   Bei Modems reicht normalerweise Ausschalten.

Treten die Probleme immer auf, ist "beenden" bei in den Sitzungsparametern
nicht richtig konfiguriert. P.S. Die Sequenz +++ATH bei Modems wird i.d.R.
erst nach einer bestimmten einstellbaren Zeitspanne aktiv, die durchaus 30
Sekunden betragen kann. Verkrzen kann zu Problemen fhren, wenn tatschlich
mal jemand +++ATH hndisch eintippt und danach nichts mehr tut. Natrlich
tickt anderseits der Gebhrenzhler whrend der Zeitspanne gnadenlos.

5. Urheberrechte
----------------
Das Programm oder Teile davon drfen nicht nicht in anderen Programmen
verwendet werden. Jede Form von Vernderung von Teilen dieses Programms
incl. dieser Anleitung wird hiermit untersagt.

Demo-Versionen sind Public Domain, d.h. sie drfen kostenlos beliebig weiter
kopiert werden! Der Verkauf von Demo-Versionen ist verboten. Eine Plazierung
der Demo-Versionen in PD-Servern etc. ist durchaus erwnscht.

Von allen gekauften Versionen drfen nach der ersten Installation sog.
Sicherheitskopien erstellt werden. Der Besitzer ist im Programm vermerkt.
Generell darf ein solches Programm nicht an andere Personen weitergegeben
werden, egal ob kommerziell oder kostenlos. Im Falle einer Zuwiderhandlung
behlt sich der Hersteller

                        Milius Software Stade

strafrechtliche Schritte vor. Ebenso ist eine gleichzeitige Installation auf
mehr als einem Rechner strafbar, genauso wie die gleichzeitige Nutzung durch
mehr als einen Benutzer. 

BTX, Bildschirmtext, Telekom sind eingetragene Warenzeichen der deutschen
Telekom (AG ?!?).

Acorn, RISCOS sind Warenzeichen von Acorn Computer Limited.

Alle anderen Warenzeichen sind Eigentum der jeweiligen Hersteller.

6. Gewhrleistung
-----------------
Keine. Das Programm wurde !!! nicht !!! von der deutschen Bundespost
(neuerdings Telekom) getestet oder lizensiert. Es erfolgte lediglich ein
grndlicher Praxistest durch den Hersteller. Da im Zuge der Beendigung des
Fernmeldemonopols die Telekom nur noch die Anschlsse bereitstellt, geht der
Hersteller dieses Programms davon aus, da eine allgemeine Zulassung durch
die deutsche Telekom nicht mehr notwendig ist. Sollte der Kunde mit dem
Programm nicht zufrieden sein, gilt bei gekauften Versionen ein 30 tgiges
Rckgaberecht, mit Erstattung des Kaufpreises ohne Zusatzkosten, wie Versand
etc..

Die Nutzung dieses Programms erfolgt auf eigene Gefahr. Der Hersteller
haftet nicht fr irgendwelche Schden, die durch den Betrieb dieses
Programms entstehen, wie z.B. verlorene Datenbestnde oder Telefonkosten.

Sollten Fehler auftreten, so ist der Hersteller fr deren Meldung dankbar
und wird sich bemhen die Fehler in einer verbesserten Version zu beheben.
Rechtliche Ansprche entstehen hieraus aber nicht.

Es wird ebenso keine Garantie dafr bernommen, da das Programm mit jeder
erdenklichen Hard-/Software-Kombination unter RiscOS 3.1 oder hher korrekt
funktioniert.

7. Historie/Eigenschaften/bekannte Fehler
-----------------------------------------
V1.0  Ausgabetermin:
      04.10.1996

      unverbindliche Preisempfehlung:
      Kein Preis, da Demoversion

      Bemerkung:
      Demoversion

      Behobene Fehler:
      -

      Neue Fehler/Schwchen:
      - DESG-Sequenz bei zwei Werten vertauscht
      - Farbabweichungen zwischen DCRS und normalen Zeichen
      - Einige DCRS-Zeichen werden mit falschen Farben geladen
      - Meldet: Dateireferenz illegal oder geschlossen, wenn Zeichensatz
                einige Zeichen nicht enthlt
      - Keine speziellen BTX-Zeichenstze, die aber nachtrglich installiert
        werden knnen.
      - Hintergrund schwarz. Schrift nur teilweise zu erkennen
      - nicht alle diacritical marks darstellbar.
      - Unterstreichung bei DRCS-Zeichen verkehrt
      - Ein bischen langsam
      - glgtl. Handshakeprobleme
      - Ist eine Schnittstelle verklemmt, so wird eine Sitzung beendet.
        Der zugehrige Stream wird aber nicht geschlossen. Z.B. ein Shut-Befehl
        holt dies nach und lt den Rechner abstrzen.

      Neue Eigenschaften:
      BTX-Basis-Terminal gem
      FTZ 157 D2 E
      Functional Specification for Bildschirmtext Terminals
      Deutsche Bundespost Telekom
      Fernmeldetechnisches Zentralamt
      Section T 25
      Version April 1990

      Abweichungen davon
      - Kein Blinken implementiert
      - Benutzeroberflche wie unter RISC OS blich, d.h. keine speziellen Tasten etc.
      - Keine Anzahlbeschrnkungen bei den Attributen
      - SOH-Fehlersequenz wird bei illegalen US/CSI/ESC-Sequenzen gesendet.
        Die unbekannte Sequenz wird nicht ausgewertet.
      - Kein T.F.I. (Terminal Facility Identifer)
      - Keine Auswertung empfangener SOH-Sequenzen (incl. ENQ-Terminator)
      - Kein Service-Break to Row X

V1.01 Ausgabetermin:
      27.11.1996

      unverbindliche Preisempfehlung:
      Kein Preis, da Demoversion

      Bemerkung:
      Demoversion

      Behobene Fehler:
      - DESG-Sequenzfehler behoben
      - Farbfehler bei DRCS-Zeichen behoben
        (Flagge nicht immer zurckgesetzt)
      - Hintergrund schwarz behoben. Fehler da CS die Farbe lschte.
        Nun Reset nur noch bei Resets
      - BTX-Zeichenstze nun fast komplett verfgbar. Es fehlen noch einige Zeichen
        ausserdem ist die Ausrichtung der diacritical marks noch nicht optimal
      - ZS-Gre wird genauer ermittelt
      - Unterstreichen bei DRCS-Zeichen nun mglich
      - prinzipiell alle diacritical marks darstellbar
        wegen interner Umstellung der diacritical marks auf Supplementary Set of Graphic Characters
      - Verbessertes Abfangen von nicht im Zeichensatz enthaltenen Zeichen
      - Fll/Wiederholsequenzen bei DCRS-Zeichen nun korrekt
      - Recherche zu Problemen mit dem Handshakehandling:
        Der RiscPC scheint nach einer Oszilloskop-Untersuchung richtig zu arbeiten.
        Er sendet XON/XOFF-Sequenzen bei Pufferberlauf bzw. lscht RTS im 5-Draht Handshake.
        1. nicht alle Modems reagieren darauf (z.B. Commodore VM 2400 ...)
        2. Bei 14400 Baud zeigt auch der Original-Telekom-Decoder zusammen mit
           einer DX4-PC-Karte das gleiche Verhalten wie ARMBTX und verschluckt Zeichen.
           U.U. mal in solchen Fllen Telefonleitung etc. berprfen.
      - Die Farbabweichungen sind leider nicht vllig zu beheben. Die Grnde hierfr
        liegen hauptschlich in Acorns DrawFile-Modul begrndet. Die gewnschten
        Farben werden ber Farbtransformationstabellen in die tatschlich dargestellten Farben
        umgesetzt, dabei wird fr geometrische Formen ein anderer Weg beschritten, wie fr Texte
        und Sprites. Da sich das Programm eng an das Draw-File-Format hlt, wird sich so etwas
        nie ganz ausschliessen lassen, selbst wenn man im Programm versuchen wrde die geo-
        metrischen Formen farbmig an den Rest anzupassen. Die Effekte schwanken auch mit der
        aktuell zugrunde liegenden Standardfarbtabelle, d.h. in der einen Auflsung kann es
        strker in der anderen ganz weg sein, wobei neue Abweichungen auftreten knnen ...

      Neue Fehler/Schwchen:
      -

      Neue Eigenschaften:
      - Zeichen werden zentriert dargestellt
      - Die Unterstreichung liegt nun immer in Hhe des PGS-Zeichensatzes (vorher unterschiedlich)
      - Service-Break to Row X wird nun untersttzt. Illegale Steuersequenzen
        werden aber nicht abgefangen, da unterstellt wird, da sie sowieso nicht gesendet
        werden.
      - Format 80*24 Zeichen whlbar.
      - T.F.I.
        Mit den Eigenschaften:
        3/1     - Basic decoder facilities (no limited stack)
        4/0 3/3 - Intermediate Blocksize 64 bytes max. ITB-Blockgrsse

Geplant fr die nchsten Versionen (kommerziell. Preis 30-40 DM):
      - Programmierbarkeit (Konzept noch offen, geplant sind einige SWIs
                            zur Anbindung an vorhandene Programmiersprachen)
      - Dateitransfer
      - Multisessionfhigkeit
      - Untersttzung von Acorns TIP (terminal interface protocol)
      - Verbesserung der Benutzeroberflche

Geplant fr die weitere Zukunft (irgendwann 1997):
      - hhere Geschwindigkeit beim Scrolling
      - ISDN
      - E-Mail
      - Internet-Untersttzung
      - KIT

7. Adressen
-----------
Hersteller (nur in Ausnahmefllen, wie gravierenden Fehlern etc., aber
auch generell bei den Demoversionen 1.0 und 1.01, wg. Bedarfsermittlung
fr weitere (kommerzielle) Versionen):
Milius Software Stade
Tilsiter Str. 2
21680 Stade

Tel. 04141/65005
I.d.R. ab 18:00 Uhr Mo-Fr
