Gleichnis von den Weingrtnern.

Mt 21,33-46; Lk 20,9-19.

\12\

$12/1$ Und er fing an, in Gleichnissen zu ihnen zu reden: Ein
Mensch pflanzte einen Weinberg und setzte einen Zaun darum und
grub einen Keltertrog und baute einen Turm; und er verpachtete
ihn an Weingrtner und reiste auer Landes. $12/2$ Und er sandte
zur bestimmten Zeit zu den Weingrtnern einen Knecht, um von den
Weingrtnern von der Frucht des Weinbergs zu empfangen. $12/3$
Sie aber nahmen ihn, schlugen ihn und sandten ihn leer fort.
$12/4$ Und wieder sandte er einen anderen Knecht zu ihnen; und
den verwundeten sie am Kopf und beschimpften ihn. $12/5$ Und er
sandte einen anderen, und den tteten sie; und viele andere; die
einen schlugen sie, die anderen tteten sie. $12/6$ Noch einen
hatte er, einen geliebten Sohn, den sandte er als letzten zu
ihnen, indem er sprach: Sie werden sich vor meinem Sohn scheuen.
$12/7$ Jene Weingrtner aber sprachen zueinander: Dies ist der
Erbe; kommt, lat uns ihn tten, und das Erbe wird unser sein.
$12/8$ Und sie nahmen und tteten ihn und warfen ihn zum
Weinberg hinaus. $12/9$ Was wird der Herr des Weinbergs tun? Er
wird kommen und die Weingrtner umbringen und den Weinberg
anderen geben. $12/10$ Habt ihr nicht auch diese Schrift
gelesen: `Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist
zum Eckstein geworden; $12/11$ vom Herrn her ist er dies
geworden, und er ist wunderbar in unseren Augen? $12/12$ Und sie
suchten ihn zu greifen und frchteten die Volksmenge; denn sie
erkannten, da er das Gleichnis auf sie hin gesprochen hatte.
Und sie lieen ihn und gingen davon.

Die Frage nach der Steuer.

Mt 22,15-22; Lk 20,20-26.

$12/13$ Und sie senden einige der Phariser und der Herodianer
zu ihm, um ihn in der Rede zu fangen. $12/14$ Und sie kommen und
sagen zu ihm: Lehrer, wir wissen, da du wahrhaftig bist und
dich um niemand kmmerst; denn du siehst nicht auf die Person
der Menschen, sondern lehrst den Weg Gottes in Wahrheit. Ist es
erlaubt, dem Kaiser Steuer zu geben oder nicht? Sollen wir sie
geben oder nicht geben? $12/15$ Da er aber ihre Heuchelei
kannte, sprach er zu ihnen: Was versucht ihr mich? Bringt mir
einen Denar, damit ich ihn sehe. $12/16$ Sie aber brachten ihn.
Und er spricht zu ihnen: Wessen ist dieses Bild und die
Aufschrift? Sie aber sagten zu ihm: Des Kaisers. $12/17$ Jesus
aber sprach zu ihnen: Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und
Gott, was Gottes ist. Und sie verwunderten sich ber ihn.

Die Frage nach der Auferstehung.

Mt 22,23-33; Lk 20,27-40.

$12/18$ Und es kommen Sadduzer zu ihm, die sagen, es gebe keine
Auferstehung; und sie fragten ihn und sprachen: $12/19$ Lehrer,
Mose hat uns geschrieben: Wenn jemandes Bruder stirbt und lt
eine Frau zurck und hinterlt keine Kinder, da sein Bruder
seine Frau nehme und seinem Bruder Nachkommenschaft erwecke.
$12/20$ Es waren sieben Brder. Und der erste nahm eine Frau;
und als er starb, hinterlie er keine Nachkommenschaft; $12/21$
und der zweite nahm sie und starb und lie keine
Nachkommenschaft zurck; und der dritte ebenso. $12/22$ Und die
sieben hinterlieen keine Nachkommenschaft. Am letzten von allen
starb auch die Frau. $12/23$ Wessen Frau von allen wird sie in
der Auferstehung sein, wenn sie auferstehen werden? Denn die
sieben haben sie zur Frau gehabt. $12/24$ Jesus sprach zu ihnen:
Irrt ihr nicht deshalb, weil ihr die Schriften nicht kennt und
nicht die Kraft Gottes? $12/25$ Denn wenn sie aus den Toten
auferstehen, heiraten sie nicht, noch werden sie verheiratet,
sondern sie sind wie Engel in den Himmeln. $12/26$ Was aber die
Toten betrifft, da sie auferweckt werden: Habt ihr nicht im
Buch Moses gelesen, wie Gott beim Dornbusch zu ihm redete und
sprach: `Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der
Gott Jakobs? $12/27$ Er ist nicht der Gott von Toten, sondern
von Lebenden. Ihr irrt sehr.

Die Frage nach dem ersten Gebot.

Mt 22,34-40; vgl. Lk 10,25-28.

$12/28$ Und einer der Schriftgelehrten, der gehrt hatte, wie
sie miteinander stritten, trat hinzu, und da er wute, da er
ihnen gut geantwortet hatte, fragte er ihn: Welches Gebot ist
das erste von allen? $12/29$ Jesus antwortete ihm: Das erste
ist: `Hre, Israel: Der Herr, unser Gott, ist allein Herr;
$12/30$ und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem
ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen
Verstand und aus deiner ganzen Kraft. $12/31$ Das zweite ist
dies: `Du sollst deinen Nchsten lieben wie dich selbst. Grer
als diese ist kein anderes Gebot. $12/32$ Und der
Schriftgelehrte sprach zu ihm: Recht, Lehrer, du hast nach der
Wahrheit geredet; denn er ist einer, und es ist kein anderer
auer ihm; $12/33$ und ihn zu lieben aus ganzem Herzen und aus
ganzem Verstndnis und aus ganzer Seele und aus ganzer Kraft und
den Nchsten zu lieben wie sich selbst, ist viel mehr als alle
Brandopfer und Schlachtopfer. $12/34$ Und als Jesus sah, da er
verstndig geantwortet hatte, sprach er zu ihm: Du bist nicht
fern vom Reich Gottes. Und es wagte niemand mehr, ihn zu
befragen.

Die Frage nach dem Christus.

Mt 22,41-46; Lk 20,41-44.

$12/35$ Und Jesus begann und sprach, als er im Tempel lehrte:
Wie sagen die Schriftgelehrten, da der Christus Davids Sohn
sei? $12/36$ David selbst hat im Heiligen Geist gesagt: `Der
Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis
ich deine Feinde unter deine Fe lege. $12/37$ David selbst
nennt ihn Herr. Und woher ist er sein Sohn? Und die groe
Volksmenge hrte ihn gern.

Warnung vor den Schriftgelehrten.

Mt 23,5-7; Lk 20,45-47.

$12/38$ Und er sprach in seiner Lehre: Htet euch vor den
Schriftgelehrten, die in langen Gewndern einhergehen wollen und
die Begrungen auf den Mrkten $12/39$ und die ersten Sitze in
den Synagogen und die ersten Pltze bei den Gastmhlern
[lieben]; $12/40$ die die Huser der Witwen verschlingen und zum
Schein lange Gebete halten. Sie werden ein schwereres Gericht
empfangen.

Die Gabe der armen Witwe.

Lk 21,1-4.

$12/41$ Und er setzte sich dem Schatzkasten gegenber und sah,
wie die Volksmenge Geld in den Schatzkasten einlegte; und viele
Reiche legten viel ein. $12/42$ Und eine arme Witwe kam und
legte zwei Scherflein ein, das ist ein Pfennig. $12/43$ Und er
rief seine Jnger herbei und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage
euch: Diese arme Witwe hat mehr eingelegt als alle, die in den
Schatzkasten eingelegt haben. $12/44$ Denn alle haben von ihrem
berflu eingelegt; diese aber hat aus ihrem Mangel alles, was
sie hatte, eingelegt, ihren ganzen Lebensunterhalt.

Endzeitrede: Tempelzerstrung und Drangsale der Endzeit.

Mt 24,1-14; Lk 21,5-19.

\13\

$13/1$ Und als er aus dem Tempel heraustrat, sagt einer seiner
Jnger zu ihm: Lehrer, sieh, was fr Steine und was fr Gebude!
$13/2$ Und Jesus sprach zu ihm: Siehst du diese groen Gebude?
Es wird nicht ein Stein auf dem anderen gelassen werden, der
nicht abgebrochen werden wird. $13/3$ Und als er auf dem lberg
dem Tempel gegenbersa, fragten ihn Petrus und Jakobus und
Johannes und Andreas fr sich allein: $13/4$ Sage uns, wann wird
das sein, und was ist das Zeichen, wann dies alles vollendet
werden soll? $13/5$ Jesus aber begann zu ihnen zu sprechen: Seht
zu, da euch niemand verfhre! $13/6$ Viele werden unter meinem
Namen kommen und sagen: Ich bin's! Und sie werden viele
verfhren. $13/7$ Wenn ihr aber von Kriegen und Kriegsgerchten
hren werdet, so erschreckt nicht! Es mu geschehen, aber es ist
noch nicht das Ende. $13/8$ Denn es wird sich Nation gegen
Nation und Knigreich gegen Knigreich erheben; und es werden
Erdbeben sein an verschiedenen Orten, und es werden Hungersnte
sein. Dies ist der Anfang der Wehen.

Mt 10,17-22.

$13/9$ Ihr aber, seht auf euch selbst, euch werden sie an
Gerichte berliefern, und in den Synagogen werdet ihr geschlagen
werden, und ihr werdet vor Statthalter und Knige gestellt
werden um meinetwillen, ihnen zu einem Zeugnis; $13/10$ und
allen Nationen mu zuvor das Evangelium gepredigt werden.
$13/11$ Und wenn sie euch hinfhren, um euch zu berliefern, so
sorgt euch vorher nicht, was ihr reden sollt, sondern was euch
in jener Stunde gegeben wird, das redet! Denn nicht ihr seid die
Redenden, sondern der Heilige Geist. $13/12$ Und es wird der
Bruder den Bruder zum Tod berliefern, und der Vater das Kind;
und Kinder werden sich gegen Eltern erheben und sie zu Tode
bringen. $13/13$ Und ihr werdet von allen gehat werden um
meines Namens willen; wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird
errettet werden.

Mt 24,15-25; Lk 21,20-23.

$13/14$ Wenn ihr aber den Greuel der Verwstung stehen seht, wo
er nicht sollte - wer es liest, merke auf! -, dann sollen die in
Juda auf die Berge fliehen, $13/15$ wer auf dem Dach ist, soll
nicht hinabsteigen und nicht hineingehen, um etwas aus seinem
Haus zu holen; $13/16$ und wer auf dem Feld ist, soll nicht
zurckkehren, um seinen Mantel zu holen. $13/17$ Wehe aber den
Schwangeren und den Stillenden in jenen Tagen! $13/18$ Betet
aber, da es nicht im Winter geschehe! $13/19$ Denn jene Tage
werden eine Drangsal sein, wie sie von Anfang der Schpfung, die
Gott geschaffen hat, bis jetzt nicht gewesen ist und nicht sein
wird. $13/20$ Und wenn nicht der Herr die Tage verkrzt htte,
wrde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwhlten
willen, die er auserwhlt hat, hat er die Tage verkrzt. $13/21$
Und wenn dann jemand zu euch sagt: Siehe, hier ist der Christus!
Siehe dort! so glaubt nicht! $13/22$ Es werden aber falsche
Christi und falsche Propheten aufstehen und werden Zeichen und
Wunder tun, um, wenn mglich, die Auserwhlten zu verfhren.
$13/23$ Ihr aber, seht zu! Siehe, ich habe euch alles
vorhergesagt.

Endzeitrede: Ankunft des Menschensohnes.

Mt 24,29-31; Lk 21,25-28.

$13/24$ Aber in jenen Tagen, nach jener Drangsal, wird die Sonne
verfinstert werden und der Mond seinen Schein nicht geben;
$13/25$ und die Sterne werden vom Himmel herabfallen, und die
Krfte in den Himmeln werden erschttert werden. $13/26$ Und
dann werden sie den Sohn des Menschen kommen sehen in Wolken mit
groer Macht und Herrlichkeit. $13/27$ Und dann wird er die
Engel aussenden und seine Auserwhlten versammeln von den vier
Winden her, vom Ende der Erde bis zum Ende des Himmels.

Endzeitrede: Ermahnung zur Wachsamkeit.

Mt 24,32-44; Lk 21,29-36.

$13/28$ Von dem Feigenbaum aber lernt das Gleichnis: Wenn sein
Zweig schon weich geworden ist und die Bltter hervortreibt,
erkennt ihr, da der Sommer nahe ist. $13/29$ So sollt auch ihr,
wenn ihr dies geschehen seht, erkennen, da es nahe vor der Tr
ist. $13/30$ Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird
nicht vergehen, bis alles dies geschehen ist. $13/31$ Der Himmel
und die Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht
vergehen. $13/32$ Von jenem Tag aber oder der Stunde wei
niemand, weder die Engel im Himmel noch der Sohn, sondern nur
der Vater. $13/33$ Seht zu, wacht! Denn ihr wit nicht, wann die
Zeit ist. $13/34$ Wie ein Mensch, der auer Landes reiste, sein
Haus verlie und seinen Knechten die Vollmacht gab, einem jeden
sein Werk, und dem Trhter einschrfte, da er wache, $13/35$
so wacht nun! Denn ihr wit nicht, wann der Herr des Hauses
kommt, ob des Abends oder um Mitternacht oder um den
Hahnenschrei oder frhmorgens, $13/36$ damit er nicht, wenn er
pltzlich kommt, euch schlafend finde. $13/37$ Was ich aber euch
sage, sage ich allen: Wacht!

Anschlag der Hohenpriester.

Mt 26,1-5; Lk 22,1.2.

\14\

$14/1$ Es war aber nach zwei Tagen das Passah und das Fest der
ungesuerten Brote. Und die Hohenpriester und die
Schriftgelehrten suchten, wie sie ihn mit List greifen und tten
knnten; $14/2$ denn sie sagten: Nicht an dem Fest, damit nicht
etwa ein Aufruhr des Volkes entsteht.

Salbung Jesu in Bethanien.

Mt 26,6-13; Joh 12,1-8.

$14/3$ Und als er in Bethanien war, in dem Hause Simons des
Ausstzigen, kam, whrend er zu Tisch lag, eine Frau, die ein
Alabasterflschchen mit Salbl von echter, kostbarer Narde
hatte; sie zerbrach das Flschchen und go es aus auf sein
Haupt. $14/4$ Es waren aber einige bei sich selbst unwillig:
Wozu ist diese Verschwendung des Salbls geschehen? $14/5$ Denn
dieses Salbl htte fr mehr als dreihundert Denare verkauft und
den Armen gegeben werden knnen. Und sie fuhren sie an. $14/6$
Jesus aber sprach: Lat sie! Was macht ihr ihr Mhe? Sie hat ein
gutes Werk an mir getan; $14/7$ denn die Armen habt ihr allezeit
bei euch, und wenn ihr wollt, knnt ihr ihnen wohltun; mich aber
habt ihr nicht allezeit. $14/8$ Sie hat getan, was sie konnte;
sie hat im voraus meinen Leib zum Begrbnis gesalbt. $14/9$ Aber
wahrlich, ich sage euch: Wo das Evangelium gepredigt werden wird
in der ganzen Welt, wird auch von dem, was sie getan hat,
geredet werden zu ihrem Gedchtnis.

Verrat des Judas.

Mt 26,14-16; Lk 22,3-6.

$14/10$ Und Judas Iskariot, einer von den Zwlfen, ging zu den
Hohenpriestern hin, um ihn an sie zu berliefern. $14/11$ Sie
aber freuten sich, als sie es hrten, und versprachen, ihm Geld
zu geben; und er suchte, wie er ihn zu gelegener Zeit
berliefern knnte.

Vorbereitung des Passahmahles.

Mt 26,17-19; Lk 22,7-13.

$14/12$ Und am ersten Tag der ungesuerten Brote, als man das
Passah schlachtete, sagen seine Jnger zu ihm: Wohin willst du,
da wir gehen und bereiten, damit du das Passah essen kannst?
$14/13$ Und er sendet zwei seiner Jnger und spricht zu ihnen:
Geht hin in die Stadt, und es wird euch ein Mensch begegnen, der
einen Krug Wasser trgt. Folgt ihm! $14/14$ Und wo er
hineingeht, sprecht zu dem Hausherrn: Der Lehrer sagt: Wo ist
mein Gastzimmer, wo ich mit meinen Jngern das Passah essen
kann? $14/15$ Und er wird euch einen groen Obersaal zeigen, mit
Polstern belegt und fertig; und dort bereitet es fr uns.
$14/16$ Und die Jnger gingen aus und kamen in die Stadt und
fanden es, wie er ihnen gesagt hatte; und sie bereiteten das
Passah.

Bezeichnung des Verrters.

Mt 26,20-25; Lk 22,14.21-23; Joh 13,18-30.

$14/17$ Und als es Abend geworden war, kommt er mit den Zwlfen.
$14/18$ Und whrend sie zu Tisch lagen und aen, sprach Jesus:
Wahrlich, ich sage euch: Einer von euch wird mich berliefern,
der, welcher mit mir it. $14/19$ Sie fingen an, betrbt zu
werden und einer nach dem anderen zu ihm zu sagen: Doch nicht
ich? $14/20$ Er aber sprach zu ihnen: Einer von den Zwlfen, der
mit mir [das Brot] in die Schssel eintaucht. $14/21$ Der Sohn
des Menschen geht zwar dahin, wie ber ihn geschrieben steht.
Wehe aber jenem Menschen, durch den der Sohn des Menschen
berliefert wird! Es wre jenem Menschen gut, wenn er nicht
geboren wre.

Einsetzung des Herrenmahles.

Mt 26,26-30; Lk 22,15-20; 1Kor 11,23-25.

$14/22$ Und whrend sie aen, nahm er Brot, segnete, brach und
gab es ihnen und sprach: Nehmt, dies ist mein Leib! $14/23$ Und
er nahm einen Kelch, dankte und gab ihnen [den]; und sie tranken
alle daraus. $14/24$ Und er sprach zu ihnen: Dies ist mein Blut
des Bundes, das fr viele vergossen wird. $14/25$ Wahrlich, ich
sage euch, da ich nicht mehr von dem Gewchs des Weinstocks
trinken werde bis zu jenem Tag, da ich es neu trinken werde im
Reich Gottes. $14/26$ Und als sie ein Loblied gesungen hatten,
gingen sie hinaus zum lberg.

Ankndigung der Verleugnung durch Petrus.

Mt 26,31-35; Lk 22,31-34; Joh 13,36-38.

$14/27$ Jesus spricht zu ihnen: Ihr werdet euch alle rgern,
denn es steht geschrieben: `Ich werde den Hirten schlagen, und
die Schafe werden zerstreut werden. $14/28$ Nachdem ich aber
auferweckt sein werde, werde ich euch voran nach Galila gehen.
$14/29$ Petrus aber sprach zu ihm: Wenn sich auch alle rgern
werden, ich aber nicht. $14/30$ Und Jesus spricht zu ihm:
Wahrlich, ich sage dir, da du heute, in dieser Nacht, ehe der
Hahn zweimal krht, mich dreimal verleugnen wirst. $14/31$ Er
aber sprach nachdrcklich: Wenn ich mit dir sterben mte, werde
ich dich nicht verleugnen. Ebenso aber sprachen auch alle.

Gethsemane.

Mt 26,36-46; Lk 22,39-46.

$14/32$ Und sie kommen an ein Gut mit Namen Gethsemane, und er
spricht zu seinen Jngern: Setzt euch hier, bis ich gebetet
habe! $14/33$ Und er nimmt den Petrus und Jakobus und Johannes
mit sich und fing an, sehr bestrzt und gengstigt zu werden.
$14/34$ Und er spricht zu ihnen: Meine Seele ist sehr betrbt,
bis zum Tod. Bleibt hier und wacht! $14/35$ Und er ging ein
wenig weiter und fiel auf die Erde; und er betete, da, wenn es
mglich sei, die Stunde an ihm vorbergehe. $14/36$ Und er
sprach: Abba, Vater, alles ist dir mglich. Nimm diesen Kelch
von mir weg! Doch nicht, was ich will, sondern was du willst!
$14/37$ Und er kommt und findet sie schlafend, und er spricht zu
Petrus: Simon, schlfst du? Konntest du nicht eine Stunde
wachen? $14/38$ Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung
kommt! Der Geist zwar ist willig, das Fleisch aber schwach.
$14/39$ Und er ging wieder weg, betete und sprach dasselbe Wort.
$14/40$ Und als er zurckkam, fand er sie wieder schlafend, denn
ihre Augen waren beschwert; und sie wuten nicht, was sie ihm
antworten sollten. $14/41$ Und er kommt zum dritten Mal und
spricht zu ihnen: So schlaft denn fort und ruht aus! Es ist
genug; die Stunde ist gekommen, siehe, der Sohn des Menschen
wird in die Hnde der Snder berliefert. $14/42$ Steht auf,
lat uns gehen! Siehe, der mich berliefert, ist nahe.

Gefangennahme.

Mt 26,47-56; Lk 22,47-53; Joh 18,2-12.

$14/43$ Und sogleich, whrend er noch redet, kommt Judas, einer
der Zwlf, heran und mit ihm eine groe Menge mit Schwertern und
Stcken, von den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten und den
ltesten. $14/44$ Der ihn berlieferte, hatte ihnen aber ein
Zeichen gegeben und gesagt: Wen ich kssen werde, der ist es.
Den greift, und fhrt ihn sicher fort! $14/45$ Und als er kam,
trat er sogleich zu ihm und spricht: Rabbi! und kte ihn.
$14/46$ Sie aber legten ihre Hnde an ihn und ergriffen ihn.
$14/47$ Einer der Dabeistehenden aber zog das Schwert, schlug
den Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm das Ohr ab. $14/48$
Und Jesus begann und sprach zu ihnen: Seid ihr ausgezogen wie
gegen einen Ruber, mit Schwertern und Stcken, mich zu fangen?
$14/49$ Tglich war ich bei euch, lehrte im Tempel, und ihr habt
mich nicht ergriffen; - aber damit die Schriften erfllt werden!
$14/50$ Und es verlieen ihn alle und flohen. $14/51$ Und ein
junger Mann, der ein Leinen[hemd] um den bloen [Leib] geworfen
hatte, folgte ihm, und sie ergriffen ihn. $14/52$ Er aber lie
das Leinen[hemd] fahren und floh nackt.

Vor dem Hohen Rat.

Mt 26,57-68; Lk 22,54.55.63-71; Joh 18,13.14.19-24.

$14/53$ Und sie fhrten Jesus weg zum Hohenpriester; und alle
Hohenpriester und ltesten und Schriftgelehrten versammeln sich.
$14/54$ Und Petrus folgte ihm von fern bis hinein in den Hof des
Hohenpriesters; und er sa mit bei den Dienern und wrmte sich
am Feuer.

$14/55$ Die Hohenpriester aber und der ganze Hohe Rat suchten
Zeugnis gegen Jesus, um ihn zu Tode zu bringen; und sie fanden
keins. $14/56$ Denn viele legten falsches Zeugnis gegen ihn ab,
und die Zeugnisse waren nicht bereinstimmend. $14/58$ Und
einige standen auf, legten gegen ihn falsches Zeugnis ab und
sprachen: $14/58$ Wir hrten ihn sagen: Ich werde diesen Tempel,
der mit Hnden gemacht ist, abbrechen, und in drei Tagen werde
ich einen anderen aufbauen, der nicht mit Hnden gemacht ist.
$14/59$ Und auch so war ihr Zeugnis nicht bereinstimmend.
$14/60$ Und der Hohepriester stand auf, [trat] in die Mitte und
fragte Jesus und sprach: Antwortest du nichts? Was zeugen diese
gegen dich? $14/61$ Er aber schwieg und antwortete nichts.
Wieder fragte ihn der Hohepriester und spricht zu ihm: Bist du
der Christus, der Sohn des Hochgelobten? $14/62$ Jesus aber
sprach: Ich bin es! Und ihr werdet den Sohn des Menschen sitzen
sehen zur Rechten der Macht und kommen mit den Wolken des
Himmels. $14/63$ Der Hohepriester aber zerri seine Kleider und
spricht: Was brauchen wir noch Zeugen? $14/64$ Ihr habt die
Lsterung gehrt. Was meint ihr? Sie verurteilten ihn aber alle,
da er des Todes schuldig sei. $14/65$ Und einige fingen an, ihn
anzuspeien und sein Angesicht zu verhllen und ihn mit Fusten
zu schlagen und zu ihm zu sagen: Weissage! Und die Diener
schlugen ihn ins Gesicht.

Verleugnung durch Petrus.

Mt 26,69-75; Lk 22,56-62; Joh 18,15-18.25-27.

$14/66$ Und als Petrus unten im Hof war, kommt eine von den
Mgden des Hohenpriesters, $14/67$ und als sie den Petrus sich
wrmen sah, blickte sie ihn an und spricht: Auch du warst mit
dem Nazarener Jesus. $14/68$ Er aber leugnete und sprach: Ich
wei nicht, verstehe auch nicht, was du sagst. Und er ging
hinaus in den Vorhof. $14/69$ Und als die Magd ihn sah, fing sie
wieder an, zu den Dabeistehenden zu sagen: Dieser ist einer von
ihnen. $14/70$ Er aber leugnete wieder. Und kurz nachher sagten
wieder die Dabeistehenden zu Petrus: Wahrhaftig, du bist einer
von ihnen, denn du bist auch ein Galiler. $14/71$ Er aber fing
an, sich zu verfluchen und zu schwren: Ich kenne diesen
Menschen nicht, von dem ihr redet. $14/72$ Und sogleich krhte
zum zweiten Mal der Hahn. Und Petrus gedachte des Wortes, wie
Jesus zu ihm gesagt hatte: Ehe der Hahn zweimal krht, wirst du
mich dreimal verleugnen. Und er begann zu weinen.

Anklage vor Pilatus.

Mt 27,1.2.11-14; Lk 22,66-71; 23,1-5; Joh 18,28-38.

\15\

$15/1$ Und am frhen Morgen faten die Hohenpriester mit den
ltesten und Schriftgelehrten und dem ganzen Hohen Rat sogleich
einen Beschlu, und sie banden Jesus und fhrten ihn weg und
berlieferten ihn dem Pilatus. $15/2$ Und Pilatus fragte ihn:
Bist du der Knig der Juden? Er aber antwortete und spricht zu
ihm: Du sagst es. $15/3$ Und die Hohenpriester klagten ihn
vieler Dinge an. $15/4$ Pilatus aber fragte ihn wieder und
sprach: Antwortest du nichts? Siehe, wie vieles sie gegen dich
vorbringen! $15/5$ Jesus aber antwortete gar nichts mehr, so da
Pilatus sich wunderte.

Freilassung fr Barabbas - Todesurteil fr Jesus.

Mt 27,15-26; Lk 23,13-25; Joh 18,39.40; 19,1.16.

$15/6$ Zum Fest aber pflegte er ihnen einen Gefangenen
loszugeben, wen sie sich erbaten. $15/7$ Es war aber einer,
genannt Barabbas, mit den Aufrhrern gefangen, die in dem
Aufstand einen Mord begangen hatten. $15/8$ Und die Volksmenge
ging hinauf und fing an zu bitten, [da er tue], wie er ihnen
bisher getan habe. $15/9$ Pilatus aber antwortete ihnen und
sprach: Wollt ihr, da ich euch den Knig der Juden losgebe?
$15/10$ Denn er wute, da die Hohenpriester ihn aus Neid
berliefert hatten. $15/11$ Die Hohenpriester aber wiegelten die
Volksmenge auf, da er ihnen lieber den Barabbas losgebe.
$15/12$ Pilatus aber antwortete wieder und sprach zu ihnen: Was
soll ich denn mit dem tun, den ihr den Knig der Juden nennt?
$15/13$ Sie aber schrien wieder: Kreuzige ihn! $15/14$ Pilatus
aber sprach zu ihnen: Was hat er denn Bses getan? Sie aber
schrien bermig: Kreuzige ihn! $15/15$ Da aber Pilatus der
Volksmenge einen Gefallen tun wollte, gab er ihnen den Barabbas
los und berlieferte Jesus, nachdem er ihn hatte geieln lassen,
damit er gekreuzigt werde.

Verspottung durch die Soldaten.

Mt 27,27-31; Joh 19,2-5.

$15/16$ Die Soldaten aber fhrten ihn in den Hof hinein, das ist
das Prtorium; und sie rufen die ganze Schar zusammen. $15/17$
Und sie legen ihm ein Purpurgewand an und flechten eine
Dornenkrone und setzen sie ihm auf; $15/18$ und sie fingen an,
ihn zu gren: Sei gegrt, Knig der Juden! $15/19$ Und sie
schlugen ihn mit einem Rohr auf das Haupt und spien ihn an, und
sie beugten die Knie und huldigten ihm. $15/20$ Und als sie ihn
verspottet hatten, zogen sie ihm das Purpurgewand aus und zogen
ihm seine Kleider an.

Golgatha.

Mt 27,32-56; Lk 23,26-49; Joh 19,16-30.

Und sie fhrten ihn hinaus, um ihn zu kreuzigen. $15/21$ Und sie
zwingen einen Vorbergehenden, einen gewissen Simon von Kyrene,
der vom Feld kam, den Vater Alexanders und Rufus', da er sein
Kreuz trage.

$15/22$ Und sie bringen ihn nach der Sttte Golgatha, was
bersetzt ist Schdelsttte. $15/23$ Und sie gaben ihm mit
Myrrhe vermischten Wein; er aber nahm ihn nicht. $15/24$ Und als
sie ihn gekreuzigt hatten, verteilen sie seine Kleider, indem
sie das Los ber sie warfen, was jeder bekommen sollte. $15/25$
Es war aber die dritte Stunde, und sie kreuzigten ihn. $15/26$
Und die Aufschrift seiner Beschuldigung war [oben]
angeschrieben: Der Knig der Juden. $15/27$ Und mit ihm
kreuzigen sie zwei Ruber, einen zu seiner Rechten und einen zu
seiner Linken. ($15/28$)

$15/29$ Und die Vorbergehenden lsterten ihn, schttelten ihre
Kpfe und sagten: Ha! Der du den Tempel abbrichst und in drei
Tagen aufbaust, $15/30$ rette dich selbst, und steige herab vom
Kreuz! $15/31$ Ebenso spotteten auch die Hohenpriester mit den
Schriftgelehrten untereinander und sprachen: Andere hat er
gerettet, sich selbst kann er nicht retten. $15/32$ Der
Christus, der Knig Israels, steige jetzt herab vom Kreuz, damit
wir sehen und glauben! Auch die mit ihm gekreuzigt waren,
schmhten ihn.

$15/33$ Und in der sechsten Stunde kam eine Finsternis ber das
ganze Land bis zur neunten Stunde; $15/34$ und in der neunten
Stunde schrie Jesus mit lauter Stimme: Eloi, Eloi, lema
sabachthani? was verdolmetscht ist: Mein Gott, mein Gott, warum
hast du mich verlassen? $15/35$ Und als einige der
Dabeistehenden es hrten, sagten sie: Siehe, er ruft Elia.
$15/36$ Einer aber lief, fllte einen Schwamm mit Essig, steckte
ihn auf ein Rohr, trnkte ihn und sprach: Halt, lat uns sehen,
ob Elia kommt, ihn herabzunehmen! $15/37$ Jesus aber stie einen
lauten Schrei aus und verschied. $15/38$ Und der Vorhang des
Tempels zerri in zwei [Stcke], von oben bis unten.

$15/39$ Als aber der Hauptmann, der ihm gegenber dabeistand,
sah, da er so verschied, sprach er: Wahrhaftig, dieser Mensch
war Gottes Sohn!

$15/40$ Es sahen aber auch Frauen von fern zu, unter ihnen auch
Maria Magdalena und Maria, Jakobus des Kleinen und Joses Mutter,
und Salome, $15/41$ die, als er in Galila war, ihm nachfolgten
und ihm dienten, und viele andere, die mit ihm nach Jerusalem
hinaufgekommen waren.

Grablegung.

Mt 27,57-61; Lk 23,50-56; Joh 19,38-42.

$15/42$ Und als es schon Abend geworden war - es war nmlich
Rsttag, das ist der Vorsabbat -, $15/43$ kam Joseph von
Arimatha, ein angesehener Ratsherr, der selbst auch das Reich
Gottes erwartete, und er wagte es und ging zu Pilatus hinein und
bat um den Leib Jesu. $15/44$ Pilatus aber wunderte sich, da er
schon gestorben sein sollte; und er rief den Hauptmann herbei
und fragte ihn, ob er schon lange gestorben sei. $15/45$ Und als
er es von dem Hauptmann erfuhr, schenkte er Joseph den Leib.
$15/46$ Und der kaufte feines Leinentuch, nahm ihn herab,
wickelte ihn in das Leinentuch und legte ihn in eine Gruft, die
in einen Felsen gehauen war, und er wlzte einen Stein an die
Tr der Gruft. $15/47$ Aber Maria Magdalena und Maria, die
[Mutter] des Joses, sahen zu, wohin er gelegt wurde.

Die Frauen am leeren Grab.

Mt 28,1-8; Lk 24,1-12; Joh 20,1-13.

\16\

$16/1$ Und als der Sabbat vergangen war, kauften Maria Magdalena
und Maria, die [Mutter] des Jakobus, und Salome wohlriechende
le, um hinzugehen und ihn zu salben.

$16/2$ Und sie kommen sehr frh am ersten Wochentag zu der
Gruft, als die Sonne aufgegangen war. $16/3$ Und sie sprachen
zueinander: Wer wird uns den Stein von der Tr der Gruft
wegwlzen? $16/4$ Und als sie aufblickten, sehen sie, da der
Stein zurckgewlzt ist; er war nmlich sehr gro. $16/5$ Und
als sie in die Gruft eintraten, sahen sie einen Jngling zur
Rechten sitzen, bekleidet mit einem weien Gewand, und sie
entsetzten sich. $16/6$ Er aber spricht zu ihnen: Entsetzt euch
nicht! Ihr sucht Jesus, den Nazarener, den Gekreuzigten. Er ist
auferstanden, er ist nicht hier. Siehe da die Sttte, wo sie ihn
hingelegt hatten. $16/7$ Aber geht hin, sagt seinen Jngern und
Petrus, da er euch nach Galila vorausgeht! Dort werdet ihr ihn
sehen, wie er euch gesagt hat. $16/8$ Und sie gingen hinaus und
flohen von der Gruft. Denn Zittern und Bestrzung hatte sie
ergriffen, und sie sagten niemand etwas, denn sie frchteten
sich.

Erscheinungen des Auferstandenen.

Mt 28,9.10.16.17; Lk 24,13-43; Joh 20,13-29; 21,1-23.

$16/9$ Als er aber frh am ersten Wochentag auferstanden war,
erschien er zuerst der Maria Magdalena, von der er sieben
Dmonen ausgetrieben hatte. $16/10$ Die ging hin und verkndete
es denen, die mit ihm gewesen waren und trauerten und weinten.
$16/11$ Und als jene hrten, da er lebe und von ihr gesehen
worden sei, glaubten sie nicht.

$16/12$ Danach aber offenbarte er sich zweien von ihnen in
anderer Gestalt unterwegs, als sie aufs Land gingen. $16/13$ Und
jene gingen hin und verkndeten es den brigen; auch jenen
glaubten sie nicht. $16/14$ Nachher offenbarte er sich den Elfen
selbst, als sie zu Tisch lagen, und schalt ihren Unglauben und
ihre Herzenshrtigkeit, da sie denen, die ihn auferweckt
gesehen, nicht geglaubt hatten.

Aussendung der Jnger - Himmelfahrt Jesu.

Mt 28,18-20; Lk 24,44-53.

$16/15$ Und er sprach zu ihnen: Geht hin in die ganze Welt und
predigt das Evangelium der ganzen Schpfung. $16/16$ Wer glubig
geworden und getauft worden ist, wird errettet werden; wer aber
nicht glubig geworden ist, wird verdammt werden. $16/17$ Diese
Zeichen aber werden denen folgen, die glauben: In meinem Namen
werden sie Dmonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen
reden, $16/18$ werden Schlangen aufheben, und wenn sie etwas
Tdliches trinken, wird es ihnen nicht schaden; Schwachen werden
sie die Hnde auflegen, und sie werden sich wohl befinden.

$16/19$ Der Herr wurde nun, nachdem er mit ihnen geredet hatte,
in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes.
$16/20$ Jene aber gingen aus und predigten berall, whrend der
Herr mitwirkte und das Wort durch die darauf folgenden Zeichen
besttigte.

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