Ausspruch ber Babel: Seine Macht und sein Sturz, seine Schuld
und Strafe.

V. 1-58: Kap. 50; Jes 13; 14; 21,1-10; 47,1-15.

\51\

$51/1$ So spricht der HERR: Siehe, ich erwecke gegen Babel und
gegen die, die im Herzen meiner Widersacher wohnen, einen Geist
des Verderbens. $51/2$ Und ich sende nach Babel Fremde, die es
worfeln und sein Land ausleeren werden. Denn sie werden
ringsumher gegen es vorgehen am Tag des Unheils. $51/3$ Der
Schtze spanne seinen Bogen gegen den, der da spannt, und gegen
den, der sich in seinem Panzer erhebt! Und habt kein Mitleid mit
seinen jungen Mnnern, vollstreckt den Bann an seinem ganzen
Heer! $51/4$ Und Erschlagene sollen fallen im Land der Chalder
und Durchbohrte auf seinen Straen.

$51/5$ Denn nicht verwitwet ist Israel noch Juda von seinem
Gott, von dem HERRN der Heerscharen; denn deren Land ist voll
Schuld wegen des Heiligen Israels. $51/6$ Flieht aus Babel
hinaus und rettet euch, jeder [rette] sein Leben, da ihr in
seiner Schuld nicht umkommt! Denn es ist die Zeit der Rache des
HERRN: was es getan hat, vergilt er ihm. $51/7$ Babel war ein
goldener Becher in der Hand des HERRN, der die ganze Erde
berauschte. Von seinem Wein haben die Nationen getrunken, darum
sind die Nationen wie toll geworden. $51/8$ Pltzlich ist Babel
gefallen und zertrmmert. Jammert ber es! Holt Balsam fr
seinen Schmerz! Vielleicht wird es geheilt werden! $51/9$ `Wir
haben Babel heilen wollen, aber es war nicht zu heilen. Verlat
es und lat uns jeder in sein Land ziehen! Denn sein Gericht
reicht bis an den Himmel und erhebt sich bis zu den Wolken.
$51/10$ Der HERR hat unsere Gerechtigkeiten ans Licht gebracht.
Kommt und lat uns in Zion die Tat des HERRN, unseres Gottes,
erzhlen!

$51/11$ Schrft die Pfeile, fat den Schild! Der HERR hat den
Geist der Knige von Medien erweckt. Denn gegen Babel ist sein
Plan [gerichtet], es zu zerstren; denn es ist die Rache des
HERRN, die Rache fr seinen Tempel. $51/12$ Richtet das
Feldzeichen gegen die Mauern von Babel auf, verschrft die
Bewachung, stellt Wchter auf, bereitet die Hinterhalte! Denn
wie der HERR es sich vorgenommen, so fhrt er aus, was er ber
die Bewohner von Babel geredet hat. $51/13$ Die du an vielen
Wassern wohnst, reich an Schtzen, dein Ende ist gekommen, das
Ma deines ungerechten Gewinns. $51/14$ Der HERR der Heerscharen
hat bei sich selbst geschworen: Wenn ich dich auch mit Menschen
angefllt habe wie mit Heuschrecken, so wird man doch
Triumphgeschrei ber dich anstimmen.

V. 15-19: Kap. 10,12-16.

$51/15$ Er ist es, der die Erde gemacht hat durch seine Kraft,
der den Erdkreis gegrndet durch seine Weisheit und die Himmel
ausgespannt durch seine Einsicht, $51/16$ auf dessen Befehl sich
die Menge der Wasser am Himmel ergiet, der Wolken aufsteigen
lt vom Ende der Erde, Blitze macht fr den Regen und den Wind
aus seinen Kammern herauslt! $51/17$ Dumm steht da jeder
Mensch, ohne Erkenntnis, beschmt jeder Goldschmied wegen des
Gtterbildes. Denn Lge sind seine gegossenen Bilder, Leben
haben sie nicht. $51/18$ Ein Nichts sind sie, ein Werk zum
Gesptt: zur Zeit ihrer Heimsuchung sind sie verloren. $51/19$
Jakobs Anteil ist nicht wie diese. Denn er [,der HERR,] ist es,
der das All gebildet hat und den Stamm seines Erbteils. Jahwe
der Heerscharen ist sein Name.

$51/20$ Du bist mir ein Hammer, eine Kriegswaffe, und mit dir
zerhmmere ich Nationen, und mit dir zerstre ich Knigreiche,
$51/21$ und mit dir zerhmmere ich Ro und Reiter, und mit dir
zerhmmere ich den Wagen und seinen Lenker, $51/22$ und mit dir
zerhmmere ich Mann und Frau, und mit dir zerhmmere ich Greis
und Knaben, und mit dir zerhmmere ich Jngling und die
Jungfrau, $51/23$ und mit dir zerhmmere ich den Hirten und
seine Herde, und mit dir zerhmmere ich den Bauern und sein
Gespann, und mit dir zerhmmere ich Statthalter und
Befehlshaber. $51/24$ Und ich will Babel und allen Bewohnern
Chaldas all ihr Bses, das sie an Zion verbt haben, vor euren
Augen vergelten, spricht der HERR. $51/25$ Siehe, ich will an
dich, spricht der HERR, du Berg des Verderbens, der die ganze
Erde verdirbt. Und ich will meine Hand gegen dich ausstrecken
und dich von den Felsen hinabwlzen und dich zu einem
verbrannten Berg machen, $51/26$ so da man von dir weder
Eckstein noch Grundstein nehmen kann. Denn eine ewige
Trmmersttte sollst du sein, spricht der HERR.

$51/27$ Richtet das Feldzeichen im Land auf, stot ins Horn
unter den Nationen! Heiligt Nationen gegen es [zum Krieg], ruft
gegen es die Knigreiche Ararat, Minni und Aschkenas herbei!
Bestellt Kriegsoberste gegen es, lat Pferde heraufziehen wie
furchtbare Heuschrecken! $51/28$ Heiligt Nationen gegen es [zum
Krieg], die Knige von Medien, dessen Statthalter und alle seine
Befehlshaber und das ganze Land ihrer Herrschaft! $51/29$ Da
erbebt und erzittert die Erde. Denn die Plne des HERRN erfllen
sich gegen Babel, um das Land Babel zu einer Wste zu machen,
ohne Bewohner. $51/30$ Babels Helden haben aufgehrt zu kmpfen,
sie sitzen in den Bergfestungen. Versiegt ist ihre Kraft, sie
sind zu Weibern geworden. Man hat ihre Wohnungen angezndet,
ihre Riegel sind zerbrochen. $51/31$ Ein Lufer luft dem
anderen entgegen und der Bote dem Boten, um dem Knig von Babel
die Botschaft zu bringen, da seine Stadt von allen Seiten her
eingenommen ist. $51/32$ Und die bergnge sind besetzt, und die
Festungen hat man mit Feuer ausgebrannt, und die Kriegsleute
sind vor Schrecken erstarrt. - $51/33$ Denn so spricht der HERR
der Heerscharen, der Gott Israels: Die Tochter Babel ist wie
eine Tenne zur Zeit, da man sie stampft. Noch kurze Zeit, dann
kommt die Zeit der Ernte fr sie.

$51/34$ Nebukadnezar, der Knig von Babel, hat mich gefressen,
hat mich vernichtet, hat mich weggestellt als leeres Gef. Er
verschlang mich wie ein Ungeheuer, fllte seinen Bauch mit
meinen Leckerbissen, stie mich fort. $51/35$ Die an mir
[begangene] Gewalttat und meine Zerfleischung komme ber Babel -
soll die Bewohnerin von Zion sagen - und mein Blut ber die
Bewohner von Chalda, soll Jerusalem sagen. $51/36$ Darum, so
spricht der HERR: Siehe, ich will deinen Rechtsstreit fhren und
deine Rache vollziehen, und ich werde sein Meer austrocknen und
seine Quelle versiegen lassen. $51/37$ Und Babel soll zum
Steinhaufen, zur Wohnung der Schakale, zum Entsetzen und zum
Gezisch werden, ohne Bewohner.

$51/38$ Sie brllen alle zusammen wie Junglwen, knurren wie die
Jungen der Lwinnen. $51/39$ Wenn sie erhitzt sind, richte ich
ihnen ein Trinkgelage an und mache sie betrunken, so da sie
frohlocken und entschlafen zu ewigem Schlaf und nicht mehr
erwachen, spricht der HERR. $51/40$ Wie Lmmer fhre ich sie zur
Schlachtung hinab, wie Widder zusammen mit den Bcken. - $51/41$
Wie ist Scheschach eingenommen und der Ruhm der ganzen Erde
erobert! Wie ist Babel zum Entsetzen geworden unter den
Nationen! $51/42$ Das Meer ist heraufgestiegen ber Babel; mit
dem Brausen seiner Wellen ist es bedeckt. $51/43$ Seine Stdte
sind zur Wste geworden, ein drres Land und eine Steppe, ein
Land, worin niemand wohnt und durch das kein Menschenkind zieht.
$51/44$ Und ich werde den Bel zu Babel heimsuchen und aus seinem
Maul herausnehmen, was er verschlungen hat; und Nationen sollen
nicht mehr zu ihm strmen. Auch die Mauer von Babel ist
gefallen.

$51/45$ Zieht aus ihm hinaus, mein Volk, und rettet euch, jeder
sein Leben, vor der Zornesglut des HERRN! $51/46$ Und da euer
Herz nicht zaghaft werde und ihr euch nicht frchtet vor der
Nachricht, die im Land vernommen wird! Denn in dem einen Jahr
kommt diese Nachricht und in dem Jahr danach jene Nachricht. Und
Gewalttat ist im Land, Herrscher [folgt] auf Herrscher.

$51/47$ Darum siehe, Tage kommen, da werde ich die Gtterbilder
Babels heimsuchen. Sein ganzes Land wird zuschanden werden, und
alle seine Erschlagenen werden in seiner Mitte fallen. $51/48$
Und Himmel und Erde, und alles, was in ihnen ist, werden jubeln
ber Babel. Denn von Norden her kommen ihm die Verwster,
spricht der HERR. $51/49$ Wie Babel darauf ausging, da
Erschlagene Israels fielen, so werden wegen Babel Erschlagene
[auf] der ganzen Erde fallen. - $51/50$ Ihr, [die] dem Schwert
Entkommenen, geht, bleibt nicht stehen! Denkt an den HERRN aus
der Ferne, und Jerusalem komme euch in den Sinn! - $51/51$ Wir
sind beschmt, denn wir haben Verhhnung gehrt; Schmach hat
unser Gesicht bedeckt. Denn Fremde sind ber die Heiligtmer des
Hauses des Herrn gekommen. - $51/52$ Darum siehe, Tage kommen,
spricht der HERR, da ich seine Gtzenbilder heimsuchen werde.
Und tdlich Verwundete werden sthnen in seinem ganzen Land.
$51/53$ Wenn auch Babel bis zum Himmel hinaufstiege und seine
starke Hhe unersteigbar machte, so wrden ihm von mir her
[doch] Verwster kommen, spricht der HERR.

$51/54$ Horch! Ein Geschrei aus Babel und groer Zusammenbruch
vom Land der Chalder her! $51/55$ Denn der HERR verwstet Babel
und lt aus ihm den lauten Schall verlorengehen. Und es brausen
seine Wogen wie gewaltige Wasser, es ertnt der Schall ihres
Tosens. $51/56$ Denn ber es, ber Babel, kommt ein Verwster.
Und seine Helden werden gefangen, ihre Bogen sind zerbrochen.
Denn ein Gott der Vergeltung ist der HERR, er wird bestimmt
vergelten. $51/57$ Und ich mache seine Obersten betrunken und
seine Weisen, seine Statthalter und seine Befehlshaber und seine
Helden, da sie entschlafen zu ewigem Schlaf und nicht mehr
erwachen, spricht der Knig, HERR der Heerscharen ist sein Name.
$51/58$ So spricht der HERR der Heerscharen: Die Mauern des
groen Babel sollen vollstndig geschleift und seine hohen Tore
mit Feuer verbrannt werden. - Und so mhen sich Vlker fr
nichts und Vlkerschaften frs Feuer, und sie ermden.

Anweisung Jeremias, die Fluchschrift ber Babel nach Verlesung
im Euphrat zu versenken.

$51/59$ Das Wort, das der Prophet Jeremia Seraja, dem Sohn
Nerijas, des Sohnes Machsejas, befahl, als der mit Zedekia, dem
Knig von Juda, im vierten Jahr seiner Regierung nach Babel zog;
Seraja war Reisemarschall. $51/60$ Und Jeremia schrieb in ein
[einziges] Buch all das Unheil, das ber Babel kommen sollte,
alle diese Worte, die gegen Babel geschrieben sind. $51/61$ Und
Jeremia sagte zu Seraja: Wenn du nach Babel kommst, so sieh zu
und lies all diese Worte $51/62 und sprich: HERR, du selbst hast
gegen diesen Ort geredet, da du ihn ausrotten wirst, so da
kein Bewohner mehr darin sein soll, weder Mensch noch Vieh,
sondern da er zu einer ewigen Trmmersttte werden soll.
$51/63$ Und es soll geschehen, wenn du dieses Buch zu Ende
gelesen hast, so binde einen Stein daran und wirf es mitten in
den Euphrat $51/64$ und sage: So wird Babel versinken und nicht
wieder hochkommen wegen des Unheils, das ich ber es bringe; und
sie werden ermden.

Bis hierher [gehen] die Worte Jeremias.

Belagerung Jerusalems Flucht und Gefangennahme des Knigs
Zedekia.

V. 127: Kap. 39,110; V. 130: 2K 24,1820; 25,121; 2Chr 36,1121.

\52\

$52/1$ Einundzwanzig Jahre war Zedekia alt, als er Knig wurde,
und er regierte elf Jahre in Jerusalem. Und der Name seiner
Mutter war Hamutal, die Tochter Jirmejas aus Libna. $52/2$ Und
er tat, was bses war in den Augen des HERRN, nach allem, was
Jojakim getan hatte. $52/3$ Denn wegen des Zornes des HERRN kam
es in Jerusalem und Juda dahin, da er sie von seinem Angesicht
verwarf. Und Zedekia emprte sich gegen den Knig von Babel.

$52/4$ Und es geschah im neunten Jahr seiner Regierung, im
zehnten Monat, am Zehnten des Monats, da kamen Nebukadnezar, der
Knig von Babel, er und sein ganzes Heer, gegen Jerusalem und
belagerte es; und sie bauten Belagerungstrme gegen es
ringsumher. $52/5$ So kam die Stadt in Belagerung bis ins elfte
Jahr des Knigs Zedekia. $52/6$ Im vierten Monat am Neunten des
Monats, als der Hunger in der Stadt berhand genommen hatte und
kein Brot [mehr] da war fr das Volk des Landes, $52/7$ da wurde
die Stadt[mauer] aufgebrochen. Und alle Kriegsleute flohen und
zogen Nachts aus der Stadt hinaus auf dem Weg durch das Tor, das
zwischen den beiden Mauern beim Garten des Knigs war die
Chalder aber waren rings um die Stadt her , und sie zogen den
Weg zur Steppe. $52/8$ Aber das Heer der Chalder jagte dem
Knig nach, und sie holten Zedekia ein in den Steppen von
Jericho; und sein ganzes Heer zerstreute sich von ihm weg.
$52/9$ Und sie ergriffen den Knig und fhrten ihn hinauf zum
Knig von Babel, nach Ribla im Land Hamat, und der sprach das
Urteil ber ihn. $52/10$ Und der Knig von Babel schlachtete die
Shne Zedekias vor dessen Augen, und er schlachtete auch alle
Obersten von Juda in Ribla. $52/11$ Und er blendete die Augen
Zedekias und band ihn mit ehernen Fesseln. Und der Knig von
Babel brachte ihn nach Babel und setzte ihn in Gewahrsam bis zum
Tag seines Todes.

Zerstrung Jerusalems und des Tempels Wegfhrung nach Babel.


$52/12$ Und im fnften Monat, am Zehnten des Monats das war das
neunzehnte Jahr des Knigs Nebukadnezar, des Knigs von Babel
kam Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, der vor dem Knig
von Babel stand, nach Jerusalem. $52/13$ Und er verbrannte das
Haus des HERRN und das Haus des Knigs; und alle Huser von
Jerusalem und jedes groe Haus verbrannte er mit Feuer. $52/14$
Und das ganze Heer der Chalder, das bei dem Obersten der
Leibwache war, ri alle Mauern von Jerusalem ringsum nieder.
$52/15$ Und von den Geringen des Volkes und den Rest des Volkes,
die in der Stadt briggebliebenen, und die berlufer, die zum
Knig von Babel bergelaufen waren, und den Rest der Handwerker
fhrte Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, gefangen fort.
$52/16$ Aber von den Geringen des Landes lie Nebusaradan, der
Oberste der Leibwache, [einige] zurck als Weingrtner und als
Ackerleute.

$52/17$ Und die bronzenen Sulen, die am Haus des HERRN waren,
und die Gestelle und das bronzene Meer, die im Haus des HERRN
waren, zerschlugen die Chalder und nahmen alle Bronze davon mit
nach Babel. $52/18$ Und sie nahmen die Tpfe mit und die
Schaufeln und die Messer und die Sprengschalen und die Schalen
und alle bronzenen Gerte, mit denen man den Dienst verrichtete.
$52/19$ Auch die Becken, die Feuerbecken und die Sprengschalen,
die Tpfe, die Leuchter, die Schalen und die Opferschalen, [von
dem], was aus reinem Gold und was aus reinem Silber war, nahm
der Oberste der Leibwache mit. $52/20$ [Ferner] die beiden
Sulen, das eine Meer und die zwlf bronzenen Rinder darunter
[und] die Gestelle, die der Knig Salomo fr das Haus des HERRN
gemacht hatte. Die Bronze all dieser Gerte war nicht zu wiegen.
$52/21$ Und die Sulen: achtzehn Ellen war die Hhe der einen
Sule, und eine Schnur von zwlf Ellen umfate sie; und ihre
Dicke war vier Finger, sie war hohl. $52/22$ Und ein Kapitell
aus Bronze war darauf, und die Hhe des einen Kapitells [betrug]
fnf Ellen. Und Flechtwerk und Granatpfel waren an dem Kapitell
ringsum, alles aus Bronze. Und genauso war es an der anderen
Sule, und Granatpfel [waren daran]. $52/23$ Es waren 96
Granatpfel auen angebracht; zusammen waren hundert Granatpfel
am Flechtwerk ringsum.

$52/24$ Und der Oberste der Leibwache nahm den Oberpriester
Seraja und Zefanja, den zweiten Priester, und die drei Hter der
Schwelle. $52/25$ Und aus der Stadt nahm er einen Hofbeamten,
der ber die Kriegsleute eingesetzt war, und sieben Mnner von
denen, die stndig um den Knig waren, die sich in der Stadt
fanden, und den Schreiber des Heerobersten, der das Volk des
Landes zum Heeresdienst aushob, und sechzig Mann vom Volk des
Landes, die sich in der Stadt fanden. $52/26$ Und Nebusaradan,
der Oberste der Leibwache, nahm sie und brachte sie zum Knig
von Babel nach Ribla. $52/27$ Und der Knig von Babel schlug sie
und ttete sie in Ribla im Land Hamat. - So wurde Juda aus
seinem Land gefangen weggefhrt.

$52/28$ Das ist das Volk, das Nebukadnezar gefangen weggefhrt
hat: Im 7. Jahr 3 023 Juder, $52/29$ im 18. Jahr Nebukadnezars
832 Seelen aus Jerusalem, $52/30$ im 23. Jahr Nebukadnezars
fhrte Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, von den Judern
745 Seelen gefangen fort, alle Seelen zusammen waren 4600.

Begnadigung des Knigs Jojachin.

2K 25,2730.

$52/31$ Und es geschah im 37. Jahr der Wegfhrung Jojachins, des
Knigs von Juda, im 12. Monat, am 25. des Monats, da erhob
Evil-Merodach, der Knig von Babel, im [ersten] Jahr seiner
Knigsherrschaft das Haupt Jojachins, des Knigs von Juda, und
fhrte ihn aus dem Gefngnis. $52/32$ Und er redete gtig mit
ihm und setzte seinen Thron ber den Thron der Knige, die bei
ihm in Babel waren. $52/33$ Und Jojachin durfte seine
Gefngniskleidung ablegen. Und er a bestndig vor ihm, alle
Tage seines Lebens. $52/34$ Und sein Unterhalt, ein bestndiger
Unterhalt, wurde ihm vom Knig von Babel gegeben, soviel er
tglich ntig hatte, bis zum Tag seines Todes, alle Tage seines
Lebens.




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