Das dritte Buch Mose (Levitikus).

Brandopfer.

\1\

$1/1$ Und der HERR rief Mose, und er redete zu ihm aus dem Zelt
der Begegnung: $1/2$ Rede zu den Shnen Israel und sage zu
ihnen: Wenn ein Mensch von euch dem HERRN eine Opfergabe
darbringen will, sollt ihr vom Vieh, von den Rindern und
Schafen, eure Opfergabe darbringen. $1/3$ Wenn seine Opfergabe
ein Brandopfer von den Rindern ist, soll er sie darbringen, ein
mnnliches [Tier] ohne Fehler. Am Eingang des Zeltes der
Begegnung soll er sie darbringen, zum Wohlgefallen fr ihn vor
dem HERRN. $1/4$ Und er soll seine Hand auf den Kopf des
Brandopfers legen, und es wird als wohlgefllig angenommen
werden fr ihn, um Shnung fr ihn zu erwirken. $1/5$ Und er
soll das junge Rind schlachten vor dem HERRN. Und die Shne
Aarons, die Priester, sollen das Blut herzubringen und das Blut
ringsherum an den Altar sprengen, der am Eingang des Zeltes der
Begegnung [steht]. $1/6$ Und er soll dem Brandopfer die Haut
abziehen und es in seine Stcke zerlegen. $1/7$ Und die Shne
Aarons, des Priesters, sollen Feuer auf den Altar legen und Holz
auf dem Feuer zurichten. $1/8$ Und die Shne Aarons, die
Priester, sollen die Stcke, den Kopf und das Fett auf dem Holz
zurichten, ber dem Feuer, das auf dem Altar ist. $1/9$ Und
seine Eingeweide und seine Unterschenkel soll er mit Wasser
waschen. Und der Priester soll das Ganze auf dem Altar in Rauch
aufgehen lassen: ein Brandopfer [ist es], ein Feueropfer als
wohlgeflliger Geruch fr den HERRN.

$1/10$ Und wenn seine Opfergabe vom Kleinvieh ist, von den
Schafen oder von den Ziegen, als Brandopfer, soll er sie
darbringen als ein mnnliches [Tier] ohne Fehler. $1/11$ Und er
soll es schlachten an der Nordseite des Altars, vor dem HERRN;
und die Shne Aarons, die Priester, sollen sein Blut ringsherum
an den Altar sprengen. $1/12$ Und er soll es in seine Stcke
zerlegen mit seinem Kopf und seinem Fett. Und der Priester soll
sie auf dem Holz zurichten, ber dem Feuer, das auf dem Altar
ist. $1/13$ Und die Eingeweide und die Unterschenkel soll er mit
Wasser waschen; und der Priester soll das Ganze darbringen und
auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen: ein Brandopfer ist es,
ein Feueropfer als wohlgeflliger Geruch fr den HERRN.

$1/14$ Und wenn seine Opfergabe fr den HERRN ein Brandopfer von
den Vgeln ist, dann soll er von den Turteltauben oder von den
jungen Tauben seine Opfergabe darbringen. $1/15$ Und der
Priester bringe sie zum Altar und kneife ihr den Kopf ab und
lasse sie auf dem Altar in Rauch aufgehen, und ihr Blut soll an
die Wand des Altars ausgedrckt werden. $1/16$ Und er trenne
ihren Kropf mit seinem Inhalt ab und werfe ihn neben den Altar
nach Osten, an den Ort der Fettasche. $1/17$ Und er soll sie an
den Flgeln einreien, er soll sie nicht zertrennen. Und der
Priester soll sie auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen, auf
dem Holz, das ber dem Feuer ist: ein Brandopfer ist es, ein
Feueropfer als wohlgeflliger Geruch fr den HERRN.

Speisopfer.

\2\

$2/1$ Und wenn jemand die Opfergabe eines Speisopfers dem HERRN
darbringen will, soll seine Opfergabe Weizengrie sein; und er
soll l darauf gieen und Weihrauch darauf legen. $2/2$ Und er
soll es zu den Shnen Aarons, den Priestern, bringen. Er nehme
davon seine Hand voll, von seinem Weizengrie und von seinem l
samt all seinem Weihrauch, und der Priester lasse die Askara
davon auf dem Altar in Rauch aufgehen: ein Feueropfer ist es als
wohlgeflliger Geruch fr den HERRN. $2/3$ Aber das brige vom
Speisopfer soll fr Aaron und fr seine Shne sein: ein
Hochheiliges von den Feueropfern des HERRN.

$2/4$ Und wenn du als Opfergabe eines Speisopfers ein Ofengebck
darbringen willst, soll es Weizengrie sein, ungesuerte Kuchen,
mit l gemengt, und ungesuerte Fladen, mit l gesalbt. $2/5$
Und wenn deine Opfergabe ein Speisopfer in der Pfanne ist, soll
es Weizengrie sein, mit l gemengt, ungesuert. $2/6$ Du sollst
es in Stcke zerbrechen und l darauf gieen: ein Speisopfer ist
es. $2/7$ Und wenn deine Opfergabe ein Speisopfer im Topf ist,
soll es von Weizengrie mit l gemacht werden. $2/8$ Und du
sollst das Speisopfer, das von diesen Dingen gemacht wird, dem
HERRN bringen. Man soll es dem Priester berreichen, und er soll
es an den Altar tragen. $2/9$ Und der Priester hebe vom
Speisopfer dessen Askara ab und lasse es auf dem Altar in Rauch
aufgehen: ein Feueropfer [ist es] als wohlgeflliger Geruch fr
den HERRN. $2/10$ Das brige vom Speisopfer aber soll fr Aaron
und fr seine Shne sein: ein Hochheiliges von den Feueropfern
des HERRN.

$2/11$ Alles Speisopfer, das ihr dem HERRN darbringt, darf nicht
aus Gesuertem gemacht werden; denn von allem Sauerteig und
allem Honig sollt ihr fr den HERRN nichts als Feueropfer in
Rauch aufgehen lassen. $2/12$ Was die Opfergabe der Erstlinge
betrifft, sollt ihr sie dem HERRN darbringen; aber auf den Altar
sollen sie nicht kommen als wohlgeflliger Geruch. $2/13$ Alle
Opfergaben deines Speisopfers sollst du mit Salz salzen und
sollst das Salz des Bundes deines Gottes auf deinem Speisopfer
nicht fehlen lassen; bei allen deinen Opfergaben sollst du Salz
darbringen. $2/14$ Und wenn du dem HERRN ein Speisopfer von den
ersten Frchten darbringen willst, sollst du hren, am Feuer
gerstet, Graupen von Jungkorn, darbringen als Speisopfer von
deinen ersten Frchten. $2/15$ Und du sollst l darauf tun und
Weihrauch darauf legen: ein Speisopfer ist es. $2/16$ Und der
Priester soll die Askara davon in Rauch aufgehen lassen, von
seinen Graupen und von seinem l, mit all seinem Weihrauch: ein
Feueropfer [ist es] fr den HERRN.

Heilsopfer.

\3\

$3/1$ Und wenn seine Opfergabe ein Heilsopfer ist: wenn er sie
von den Rindern darbringt, es sei ein mnnliches oder ein
weibliches [Tier], soll er sie ohne Fehler vor dem HERRN
darbringen. $3/2$ Und er soll seine Hand auf den Kopf seines
Opfers legen und es am Eingang des Zeltes der Begegnung
schlachten; und die Shne Aarons, die Priester, sollen das Blut
ringsherum an den Altar sprengen. $3/3$ Und von dem Heilsopfer
soll er dem HERRN ein Feueropfer darbringen: das Fett, das die
Eingeweide bedeckt, und alles Fett, das an den Eingeweiden ist,
$3/4$ die beiden Nieren und das Fett, das an ihnen [und] das an
den Lenden ist, und den Lappen ber der Leber: bei den Nieren
soll er es abtrennen. $3/5$ Und die Shne Aarons sollen es auf
dem Altar in Rauch aufgehen lassen, auf dem Brandopfer, das auf
dem Holz ber dem Feuer ist: ein Feueropfer [ist es] als
wohlgeflliger Geruch fr den HERRN.

$3/6$ Und wenn seine Opfergabe vom Kleinvieh ist, fr den HERRN
als Heilsopfer, ein mnnliches oder ein weibliches [Tier], soll
er sie ohne Fehler darbringen. $3/7$ Wenn er ein Schaf darbringt
als seine Opfergabe, dann soll er es vor den HERRN
herbeibringen; $3/8$ und er soll seine Hand auf den Kopf seines
Opfers legen und es vor dem Zelt der Begegnung schlachten; und
die Shne Aarons sollen sein Blut ringsherum an den Altar
sprengen. $3/9$ Und vom Heilsopfer soll er sein Fett als
Feueropfer dem HERRN darbringen: den ganzen Fettschwanz - dicht
beim Schwanzwirbel soll er ihn abtrennen - und das Fett, das die
Eingeweide bedeckt, und alles Fett, das an den Eingeweiden ist,
$3/10$ die beiden Nieren und das Fett, das an ihnen [und] das an
den Lenden ist, und den Lappen ber der Leber: bei den Nieren
soll er es abtrennen. $3/11$ Und der Priester soll es auf dem
Altar in Rauch aufgehen lassen: eine Speise des Feueropfers fr
den HERRN [ist es]. - $3/12$ Und wenn seine Opfergabe eine Ziege
ist, dann soll er sie vor den HERRN herbeibringen; $3/13$ und er
soll seine Hand auf ihren Kopf legen und sie vor dem Zelt der
Begegnung schlachten; und die Shne Aarons sollen ihr Blut
ringsherum an den Altar sprengen. $3/14$ Und er soll davon seine
Opfergabe als Feueropfer dem HERRN darbringen: das Fett, das die
Eingeweide bedeckt, und alles Fett, das an den Eingeweiden ist,
$3/15$ und die beiden Nieren und das Fett, das an ihnen [und]
das an den Lenden ist, und den Lappen ber der Leber: bei den
Nieren soll er es abtrennen. $3/16$ Und der Priester soll sie
auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen: eine Speise des
Feueropfers [ist es] als wohlgeflliger Geruch. Alles Fett
gehrt dem HERRN. $3/17$ Eine ewige Ordnung bei euren
Generationen in allen euren Wohnsitzen: Keinerlei Fett und
keinerlei Blut drft ihr essen!

Sndopfer fr unwissend begangene Snden.

\4\

$4/1$ Und der HERR redete zu Mose: $4/2$ Rede zu den Shnen
Israel und sage: Wenn jemand aus Versehen sndigt gegen [irgend
etwas], was der HERR zu tun verboten hat, und irgendeines von
ihnen tut, - $4/3$ wenn der gesalbte Priester sndigt zur Schuld
des Volkes, dann soll er fr seine Snde, die er begangen hat,
dem HERRN einen Jungstier ohne Fehler als Sndopfer darbringen!
$4/4$ Und er soll den Stier an den Eingang des Zeltes der
Begegnung vor den HERRN bringen und seine Hand auf den Kopf des
Stieres legen und den Stier vor dem HERRN schlachten. $4/5$ Und
der gesalbte Priester nehme von dem Blut des Stieres und bringe
es in das Zelt der Begegnung; $4/6$ und der Priester tauche
seinen Finger in das Blut und sprenge von dem Blut siebenmal vor
den HERRN gegen den Vorhang des Heiligtums hin. $4/7$ Und der
Priester tue [etwas] von dem Blut an die Hrner des Altars des
wohlriechenden Rucherwerks, der im Zelt der Begegnung vor dem
HERRN [steht]. Alles Blut des Stieres aber soll er an den Fu
des Brandopferaltars gieen, der am Eingang des Zeltes der
Begegnung [steht]. $4/8$ Und alles Fett vom Stier des Sndopfers
soll er von ihm abheben: das Fett, das die Eingeweide bedeckt,
und alles Fett, das an den Eingeweiden ist, $4/9$ und die beiden
Nieren und das Fett, das an ihnen [und] das an den Lenden ist,
und den Lappen ber der Leber: bei den Nieren soll er es
abtrennen, $4/10$ ebenso wie es vom Stier des Heilsopfers
abgehoben wird; und der Priester soll es auf dem Brandopferaltar
in Rauch aufgehen lassen. $4/11$ Aber die Haut des Stieres und
all sein Fleisch samt seinem Kopf und seinen Unterschenkeln und
seinen Eingeweiden und seinem Mageninhalt: $4/12$ den ganzen
Stier soll er hinausbringen, nach drauen vor das Lager, an
einen reinen Ort, an den Schutthaufen der Fettasche und soll ihn
auf Holzscheiten mit Feuer verbrennen. Auf dem Schutthaufen der
Fettasche soll er verbrannt werden.

$4/13$ Und wenn die ganze Gemeinde Israel aus Versehen sndigt,
und die Sache ist verborgen vor den Augen der Versammlung, und
sie tun irgend etwas von alledem, was der HERR zu tun verboten
hat, und werden schuldig, $4/14$ wird dann die Snde erkannt,
mit der sie sich dagegen versndigt haben, dann soll die
Versammlung einen Jungstier als Sndopfer darbringen, und sie
sollen ihn vor das Zelt der Begegnung bringen. $4/15$ Und die
ltesten der Gemeinde sollen vor dem HERRN ihre Hnde auf den
Kopf des Stieres legen, und man soll den Stier vor dem HERRN
schlachten. $4/16$ Und der gesalbte Priester bringe [etwas] von
dem Blut des Stieres in das Zelt der Begegnung, $4/17$ und der
Priester tauche seinen Finger in das Blut und sprenge vor dem
HERRN siebenmal gegen den Vorhang hin. $4/18$ Und von dem Blut
tue er [etwas] an die Hrner des Altars, der vor dem HERRN, also
im Zelt der Begegnung, [steht]. Alles Blut soll er an den Fu
des Brandopferaltars gieen, der am Eingang des Zeltes der
Begegnung [steht]. $4/19$ All sein Fett aber soll er von ihm
abheben und auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen. $4/20$ Und
er soll mit dem Stier tun, wie er mit dem Stier des Sndopfers
getan hat; ebenso soll er damit tun. Und so erwirke der Priester
Shnung fr sie, und es wird ihnen vergeben werden. $4/21$ Und
er soll den Stier hinausbringen, nach drauen vor das Lager, und
ihn verbrennen, ebenso wie er den ersten Stier verbrannt hat:
ein Sndopfer der Versammlung ist es.

$4/22$ Wenn ein Frst sndigt und tut aus Versehen [irgend
etwas] von alledem, was der HERR, sein Gott, zu tun verboten
hat, und wird schuldig, $4/23$ und seine Snde, mit der er
gesndigt hat, wird ihm zu Bewutsein gebracht, dann soll er
seine Opfergabe bringen, einen Ziegenbock, ein Mnnchen ohne
Fehler. $4/24$ Und er soll seine Hand auf den Kopf des
Ziegenbockes legen und ihn schlachten an dem Ort, wo man das
Brandopfer vor dem HERRN schlachtet: ein Sndopfer ist es.
$4/25$ Und der Priester nehme mit seinen Fingern [etwas] von dem
Blut des Sndopfers und tue es an die Hrner des
Brandopferaltars; und sein Blut soll er an den Fu des
Brandopferaltars gieen. $4/26$ All sein Fett aber soll er auf
dem Altar in Rauch aufgehen lassen, wie das Fett des
Heilsopfers. Und so erwirke der Priester Shnung fr ihn wegen
seiner Snde, und es wird ihm vergeben werden.

$4/27$ Und wenn jemand vom Volk des Landes aus Versehen sndigt,
indem er eines von dem tut, was der HERR zu tun verboten hat,
und schuldig wird, $4/28$ und seine Snde, die er begangen hat,
wird ihm zu Bewutsein gebracht, dann soll er seine Opfergabe
bringen, eine weibliche Ziege ohne Fehler, fr seine Snde, die
er begangen hat. $4/29$ Und er soll seine Hand auf den Kopf des
Sndopfers legen und das Sndopfer am Ort des Brandopfers
schlachten. $4/30$ Und der Priester nehme mit seinem Finger
[etwas] von seinem Blut und tue es an die Hrner des
Brandopferaltars. All sein Blut aber soll er an den Fu des
Altars gieen. $4/31$ Und all sein Fett soll er abtrennen,
ebenso wie das Fett vom Heilsopfer abgetrennt wird; und der
Priester soll es auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen als
wohlgeflligen Geruch fr den HERRN. So erwirke der Priester
Shnung fr ihn, und es wird ihm vergeben werden. - $4/32$ Und
wenn er ein Schaf bringt als seine Opfergabe zum Sndopfer, dann
bringe er ein weibliches [Tier] ohne Fehler. $4/33$ Und er soll
seine Hand auf den Kopf des Sndopfers legen und es als
Sndopfer schlachten an dem Ort, wo man das Brandopfer
schlachtet. $4/34$ Und der Priester nehme mit seinem Finger
[etwas] vom Blut des Sndopfers und tue es an die Hrner des
Brandopferaltars. All sein Blut aber soll er an den Fu des
Altars gieen. $4/35$ Und all sein Fett soll er abtrennen,
ebenso wie das Fett des Schafes vom Heilsopfer abgetrennt wird;
und der Priester soll es auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen,
auf den Feueropfern des HERRN. So erwirke der Priester Shnung
fr ihn wegen seiner Snde, die er begangen hat, und es wird ihm
vergeben werden.

Gesetze vom Sndopfer.

\5\

$5/1$ Und wenn jemand sndigt, da er die Stimme der Verfluchung
hrt, und er war Zeuge, sei es, da er es gesehen oder gekannt
hat, - wenn er es nicht meldet, dann soll er seine Schuld
tragen; $5/2$ oder wenn jemand irgend etwas Unreines anrhrt,
sei es das Aas eines unreinen wilden Tieres oder das Aas eines
unreinen Viehs oder das Aas eines unreinen kriechenden Tieres, -
ist es ihm auch verborgen, dann ist er [doch] unrein und
schuldig. $5/3$ Oder wenn er die Unreinheit eines Menschen
anrhrt, was seine Unreinheit auch sei, durch die er unrein
wird, und es ist ihm verborgen, - erkennt er es, dann ist er
schuldig. $5/4$ Oder wenn jemand schwrt, indem er unbesonnen
mit den Lippen redet, Bses oder Gutes zu tun, nach allem was
ein Mensch mit einem Schwur unbesonnen reden mag, und es ist ihm
verborgen, - erkennt er es, dann ist er schuldig in einem von
diesen. $5/5$ Und es soll geschehen, wenn er in einem von diesen
[Dingen] schuldig wird, dann bekenne er, worin er gesndigt hat;
$5/6$ und er bringe dem HERRN sein Schuldopfer fr seine Snde,
die er begangen hat: ein weibliches [Tier] vom Kleinvieh, ein
Schaf oder eine Ziege, zum Sndopfer. So soll der Priester wegen
seiner Snde Shnung fr ihn erwirken.

$5/7$ Und wenn seine Hand das [zum Kauf] eines Schafes
Ausreichende nicht aufbringen kann, so bringe er fr das, worin
er gesndigt hat, dem HERRN sein Schuldopfer: zwei Turteltauben
oder zwei junge Tauben: eine zum Sndopfer und eine zum
Brandopfer. $5/8$ Und er soll sie zum Priester bringen; und
dieser bringe die zum Sndopfer zuerst dar und kneife ihr den
Kopf dicht beim Genick ab. Er soll ihn aber nicht [vllig]
abtrennen. $5/9$ Und er sprenge [etwas] von dem Blut des
Sndopfers an die Wand des Altars, das brige von dem Blut aber
soll an den Fu des Altars ausgedrckt werden: ein Sndopfer ist
es. $5/10$ Und die andere soll er als Brandopfer opfern, nach
der Vorschrift. So erwirke der Priester Shnung fr ihn wegen
seiner Snde, die er begangen hat, und es wird ihm vergeben
werden.

$5/11$ Wenn aber seine Hand zwei Turteltauben oder zwei junge
Tauben nicht aufbringen kann, dann bringe er, der gesndigt hat,
als seine Opfergabe ein zehntel Efa Weizengrie zum Sndopfer.
Er soll kein l darauf tun und keinen Weihrauch darauf legen,
denn ein Sndopfer ist es. $5/12$ Und er soll es zum Priester
bringen; und der Priester nehme davon seine Hand voll, die
Askara davon, und lasse es auf dem Altar in Rauch aufgehen, auf
den Feueropfern des HERRN: ein Sndopfer ist es. $5/13$ So
erwirke der Priester Shnung fr ihn wegen seiner Snde, die er
begangen hat in einem von diesen [Dingen], und es wird ihm
vergeben werden. Das Sndopfer aber soll dem Priester gehren
wie das Speisopfer.

Schuldopfer.

$5/14$ Und der HERR redete zu Mose: $5/15$ Wenn jemand Untreue
begeht und aus Versehen an den heiligen Dingen des HERRN
sndigt, dann soll er dem HERRN sein Schuldopfer bringen: einen
Widder ohne Fehler vom Kleinvieh, nach deiner Schtzung an
Schekeln Silber, nach dem Schekel des Heiligtums, zum
Schuldopfer. $5/16$ Und worin er an dem Heiligen gesndigt hat,
soll er erstatten und ein Fnftel davon noch hinzufgen und es
dem Priester geben. Und der Priester soll Shnung fr ihn
erwirken mit dem Widder des Schuldopfers, und es wird ihm
vergeben werden.

$5/17$ Und wenn jemand sndigt und irgend etwas von all dem tut,
was der HERR zu tun verboten hat, - hat er es auch nicht
erkannt, dann ist er [doch] schuldig und soll seine Schuld
tragen. $5/18$ Er soll nach deiner Schtzung einen Widder ohne
Fehler, vom Kleinvieh, zum Priester bringen fr das Schuldopfer.
Und der Priester soll fr ihn Shnung erwirken wegen seines
Versehens, das er begangen hat, ohne es zu erkennen; und es wird
ihm vergeben werden. $5/19$ Ein Schuldopfer ist es; er ist auf
jeden Fall am HERRN schuldig geworden.

V. 20-24: 2Mo 22,6-14.

$5/20$ Und der HERR redete zu Mose: $5/21$ Wenn jemand sndigt
und Untreue gegen den HERRN begeht, da er seinem Nchsten ein
anvertrautes Gut ableugnet oder ein Darlehn oder etwas
Geraubtes, oder er hat von seinem Nchsten etwas erpret, $5/22$
oder er hat Verlorenes gefunden und leugnet es ab, und er
schwrt falsch oder irgend etwas von allem, was ein Mensch tun
mag, sich darin zu versndigen: $5/23$ dann soll es geschehen,
wenn er gesndigt hat und schuldig geworden ist, da er
zurckerstatte das Geraubte, das er geraubt, oder das Erprete,
das er erpret hat, oder das Anvertraute, das ihm anvertraut
worden ist, oder das Verlorene, das er gefunden hat, $5/24$ oder
[etwas] von all dem, worber er falsch geschworen hat; und er
soll es erstatten nach seiner [vollen] Summe und ein Fnftel
davon noch hinzufgen. Wem es gehrt, dem soll er es geben am
Tag seines Schuldopfers. $5/25$ Und dem HERRN soll er sein
Schuldopfer bringen: einen Widder ohne Fehler vom Kleinvieh,
nach deiner Schtzung, als Schuldopfer zum Priester. $5/26$ Und
der Priester soll Shnung fr ihn erwirken vor dem HERRN, und es
wird ihm vergeben werden wegen irgend etwas von allem, was er
getan hat, darin schuldig zu werden.

Gesetz vom Brandopfer und Speisopfer.

\6\

$6/1$ Und der HERR redete zu Mose: $6/2$ Befiehl Aaron und
seinen Shnen und sage: Dies ist das Gesetz des Brandopfers.
Dieses, das Brandopfer, soll auf seiner Feuerstelle sein, auf
dem Altar, die ganze Nacht bis zum Morgen; und das Feuer des
Altars soll auf ihm in Brand gehalten werden. $6/3$ Und der
Priester soll sein leinenes Gewand anziehen und soll seine
leinenen Beinkleider anziehen ber sein Fleisch; und er soll die
Fettasche abheben, zu der das Feuer das Brandopfer auf dem Altar
verzehrt hat, und soll sie neben den Altar schtten. $6/4$ Und
er soll seine Kleider ausziehen und andere Kleider anlegen und
die Fettasche hinaustragen nach drauen vor das Lager an einen
reinen Ort. $6/5$ Und das Feuer auf dem Altar soll auf ihm in
Brand gehalten werden, es soll nicht erlschen; und der Priester
soll Holz auf ihm anznden, Morgen fr Morgen, und das
Brandopfer auf ihm zurichten und die Fettstcke der Heilsopfer
auf ihm in Rauch aufgehen lassen. $6/6$ Ein bestndiges Feuer
soll auf dem Altar in Brand gehalten werden, es soll nicht
erlschen.

$6/7$ Und dies ist das Gesetz des Speisopfers: Die Shne Aarons
sollen es vor dem HERRN darbringen, am Altar. $6/8$ Und er soll
davon seine Hand voll nehmen, vom Weizengrie des Speisopfers
und von seinem l, und allen Weihrauch, der auf dem Speisopfer
ist, und es auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen: [Es ist] ein
wohlgeflliger Geruch, seine Askara fr den HERRN. $6/9$ Das
brige davon aber sollen Aaron und seine Shne essen. Ungesuert
soll es gegessen werden an heiliger Sttte. Im Vorhof des Zeltes
der Begegnung sollen sie es essen. $6/10$ Es soll nicht gesuert
gebacken werden; als ihren Anteil habe ich es ihnen gegeben von
meinen Feueropfern: hochheilig ist es, wie das Sndopfer und wie
das Schuldopfer. $6/11$ Alles Mnnliche unter den Shnen Aarons
soll es essen: Eine ewige Ordnung von den Feueropfern des HERRN
fr eure Generationen [ist es]. Alles, was sie anrhrt, wird
geheiligt sein.

Einweihungsopfer der Priester.

$6/12$ Und der HERR redete zu Mose: $6/13$ Dies ist die
Opfergabe Aarons und seiner Shne, die sie dem HERRN darbringen
sollen an dem Tag, an dem er gesalbt wird: Ein zehntel Efa
Weizengrie als regelmiges Speisopfer, die Hlfte davon am
Morgen und die Hlfte davon am Abend. $6/14$ Es soll in der
Pfanne mit l bereitet werden, [mit l] eingerhrt, sollst du es
bringen. Gebck als Speisopferbrocken sollst du darbringen als
einen wohlgeflligen Geruch fr den HERRN. $6/15$ Und der
Priester, der unter seinen Shnen an seiner Statt gesalbt wird,
soll es opfern: Eine ewige Ordnung: es soll fr den HERRN ganz
in Rauch aufgehen. $6/16$ Und jedes Speisopfer des Priesters
soll ein Ganzopfer sein; es darf nicht gegessen werden.

Gesetz des Sndopfers.

$6/17$ Und der Herr redete zu Mose: $6/18$ Rede zu Aaron und zu
seinen Shnen: Dies ist das Gesetz des Sndopfers. An dem Ort,
wo das Brandopfer geschlachtet wird, soll das Sndopfer vor dem
HERRN geschlachtet werden: hochheilig ist es. $6/19$ Der
Priester, der es als Sndopfer opfert, soll es essen. An
heiliger Sttte soll es gegessen werden, im Vorhof des Zeltes
der Begegnung. $6/20$ Alles, was sein Fleisch anrhrt, wird
geheiligt sein. Wenn von seinem Blut [etwas] auf ein Kleid
spritzt - das, worauf es spritzt, sollst du waschen an heiliger
Sttte. $6/21$ Das irdene Gef aber, in dem es gekocht wird,
soll zerbrochen werden, und wenn es in einem bronzenen Gef
gekocht wird, dann soll dieses gescheuert und mit Wasser gesplt
werden. $6/22$ Alles Mnnliche unter den Priestern soll es
essen: hochheilig ist es. $6/23$ Aber alles Sndopfer, von
dessen Blut [etwas] in das Zelt der Begegnung gebracht wird, um
im Heiligtum Shnung zu erwirken, soll nicht gegessen werden. Es
soll mit Feuer verbrannt werden.

Nhere Bestimmungen ber das Schuldopfer.

\7\

$7/1$ Und dies ist das Gesetz des Schuldopfers; hochheilig ist
es. $7/2$ An dem Ort, wo man das Brandopfer schlachtet, soll man
das Schuldopfer schlachten. Der Priester soll sein Blut
ringsherum an den Altar sprengen. $7/3$ Und all sein Fett davon
soll er darbringen, den Fettschwanz und das Fett, das die
Eingeweide bedeckt, $7/4$ und die beiden Nieren und das Fett,
das an ihnen und das an den Lenden ist, und den Lappen ber der
Leber: bei den Nieren soll er es abtrennen. $7/5$ Und der
Priester soll es auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen als ein
Feueropfer fr den HERRN: ein Schuldopfer ist es. $7/6$ Alles
Mnnliche unter den Priestern soll es essen; an heiliger Sttte
soll es gegessen werden: hochheilig ist es. $7/7$ Wie das
Sndopfer, so das Schuldopfer: ein Gesetz soll fr sie sein. Der
Priester, der damit Shnung erwirkt, ihm soll es gehren. -
$7/8$ Und der Priester, der jemandes Brandopfer darbringt: ihm,
dem Priester, soll die Haut des Brandopfers gehren, das er
dargebracht hat. $7/9$ Und alles Speisopfer, das im Ofen
gebacken, und alles, was im Topf oder in der Pfanne bereitet
wird: dem Priester, der es darbringt, ihm soll es gehren.
$7/10$ Und alles Speisopfer, das mit l gemengt oder trocken
ist, soll allen Shnen Aarons gehren, dem einen wie dem
anderen.

Gesetz des Heilsopfers.

$7/11$ Und dies ist das Gesetz des Heilsopfers, das man dem
HERRN darbringt: $7/12$ Wenn man es zum Dank darbringt, so
bringe man zu dem Dankopfer hinzu ungesuerte Kuchen dar, mit l
gemengt, und ungesuerte Fladen, mit l gesalbt, und
Weizengrie, [mit l] eingerhrt, Kuchen, gemengt mit l. $7/13$
Auer den Kuchen soll man gesuertes [Brot] als seine Gabe
darbringen zu seinem Dank-Heilsopfer. $7/14$ Und man soll [je]
eines davon, von der ganzen Gabe, dem HERRN als Hebopfer
darbringen; dem Priester, der das Blut des Heilsopfers sprengt,
ihm soll es gehren. $7/15$ Und das Fleisch seines
Dank-Heilsopfers soll am Tag seiner Darbringung gegessen werden;
er soll nichts davon liegen lassen bis zum Morgen. $7/16$ Und
wenn das Schlachtopfer seiner Opfergabe ein Gelbde oder eine
freiwillige Gabe ist, soll es an dem Tag, an dem er sein
Schlachtopfer darbringt, gegessen werden; und am nchsten Tag
soll dann gegessen werden, was davon brigbleibt. $7/17$ Was
aber vom Fleisch des Schlachtopfers am dritten Tag brigbleibt,
soll mit Feuer verbrannt werden. $7/18$ Und wenn vom Fleisch
seines Heilsopfers am dritten Tag noch irgend etwas gegessen
wird, dann wird es nicht [mehr] als wohlgefllig betrachtet
werden; wer es dargebracht hat, dem wird es nicht angerechnet
werden: Unreines wird es sein; und die Person, die davon it,
wird ihre Sndenschuld tragen. $7/19$ Und das Fleisch, das mit
irgend etwas Unreinem in Berhrung kommt, soll nicht gegessen
werden; mit Feuer soll es verbrannt werden. Und [was] das
Fleisch [betrifft], jeder Reine darf das Fleisch essen; $7/20$
aber die Person, die Fleisch von dem Heilsopfer it, das dem
HERRN gehrt, und ihre Unreinheit ist an ihr, diese Person soll
aus ihren Volksgenossen ausgerottet werden. $7/21$ Und wenn eine
Person irgend etwas Unreines anrhrt, die Unreinheit eines
Menschen oder ein unreines Vieh oder irgend etwas unreines
Abscheuliches, und sie it vom Fleisch des Heilsopfers, das dem
HERRN gehrt: diese Person soll aus ihren Volksgenossen
ausgerottet werden.

Verbot des Essens von Fett und Blut.

$7/22$ Und der HERR redete zu Mose: $7/23$ Rede zu den Shnen
Israel: Alles Fett von Stier und Schaf und Ziege drft ihr nicht
essen. $7/24$ Und das Fett von Aas und das Fett von Zerrissenem
kann verwendet werden zu allerlei Werk; aber ihr drft es auf
keinen Fall essen. $7/25$ Denn jeder, der Fett vom Vieh it, von
dem man dem HERRN ein Feueropfer darbringt, - die Person, die es
it, soll aus ihren Volksgenossen ausgerottet werden. $7/26$ Ihr
sollt kein Blut essen in allen euren Wohnsitzen, es sei von den
Vgeln oder vom Vieh. $7/27$ Jede Person, die irgendwelches Blut
it, diese Person soll aus ihren Volksgenossen ausgerottet
werden.

Priesteranteil am Opfer.

$7/28$ Und der HERR redete zu Mose: $7/29$ Rede zu den Shnen
Israel und sage: Wer dem HERRN sein Heilsopfer darbringt, soll
von seinem Heilsopfer seine Opfergabe dem HERRN bringen. $7/30$
Seine Hnde sollen die Feueropfer des HERRN bringen; das Fett,
zusammen mit der Brust soll er es bringen: die Brust, um sie als
Schwingopfer vor dem HERRN zu schwingen. $7/31$ Und der Priester
soll das Fett auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen, und die
Brust soll Aaron und seinen Shnen gehren. $7/32$ Die rechte
Keule sollt ihr als Hebopfer von euren Heilsopfern dem Priester
geben. $7/33$ Wer von den Shnen Aarons das Blut des Heilsopfers
und das Fett darbringt, dem soll die rechte Keule zum Anteil
werden. $7/34$ Denn die Brust des Schwingopfers und die Keule
des Hebopfers habe ich von den Shnen Israel genommen, von ihren
Heilsopfern, und habe sie dem Priester Aaron und seinen Shnen
gegeben als eine ewige Ordnung von seiten der Shne Israel. -
$7/35$ Das ist das Salbungsteil Aarons und das Salbungsteil
seiner Shne von den Feueropfern des HERRN, an dem Tag, als man
sie herantreten lie, fr den HERRN den Priesterdienst
auszuben, $7/36$ das der HERR geboten hat, ihnen von seiten der
Shne Israel zu geben, an dem Tag, als man sie salbte: eine
ewige Ordnung bei ihren Generationen.

$7/37$ Das ist das Gesetz fr das Brandopfer, das Speisopfer und
das Sndopfer und das Schuldopfer und das Einweihungsopfer und
das Heilsopfer, $7/38$ das der HERR dem Mose auf dem Berg Sinai
geboten hat, an dem Tag, als er den Shnen Israel gebot, ihre
Opfergaben dem HERRN darzubringen, in der Wste Sinai.

Weihe Aarons und seiner Shne.

V. 1-13: 2Mo 28,1-4; V. 1-36: 2Mo 29.

\8\

$8/1$ Und der HERR redete zu Mose: $8/2$ Nimm Aaron und seine
Shne mit ihm und die Kleider und das Salbl und den Jungstier
des Sndopfers und die zwei Widder und den Korb der ungesuerten
Brote $8/3$ und versammle die ganze Gemeinde am Eingang des
Zeltes der Begegnung. $8/4$ Und Mose tat, wie der HERR ihm
geboten hatte. Und die Gemeinde versammelte sich am Eingang des
Zeltes der Begegnung. $8/5$ Und Mose sprach zu der Gemeinde:
Dies ist es, was der HERR zu tun geboten hat. $8/6$ Und Mose
lie Aaron und seine Shne herantreten und wusch sie mit Wasser.
$8/7$ Und er legte ihm den Leibrock an und umgrtete ihn mit dem
Grtel; und er bekleidete ihn mit dem Oberkleid und legte ihm
das Ephod an und umgrtete ihn mit dem Gurt des Ephods und band
es ihm damit fest. $8/8$ Und er legte ihm die Brusttasche an und
legte in die Brusttasche die Urim und die Tummim; $8/9$ und er
setzte den Kopfbund auf sein Haupt und setzte an den Kopfbund,
an seine Vorderseite, das [blumenfrmige] Stirnblatt aus Gold,
das heilige Diadem: ganz wie der HERR dem Mose geboten hatte.
$8/10$ Und Mose nahm das Salbl und salbte die Wohnung und
alles, was darin war, und heiligte sie. $8/11$ Und er sprengte
davon siebenmal auf den Altar, und er salbte den Altar und alle
seine Gerte und das Becken und sein Gestell, um sie zu
heiligen. $8/12$ Und er go von dem Salbl auf den Kopf Aarons
und salbte ihn, um ihn zu heiligen. $8/13$ Und Mose lie die
Shne Aarons herantreten und bekleidete sie mit den Leibrcken
und umgrtete sie mit einem Grtel und band ihnen die Turbane
um: ganz wie der HERR dem Mose geboten hatte.

$8/14$ Und er brachte den Jungstier des Sndopfers herzu; und
Aaron und seine Shne legten ihre Hnde auf den Kopf des jungen
Sndopferstiers. $8/15$ Und er schlachtete ihn, und Mose nahm
das Blut und tat [etwas davon] mit seinem Finger ringsherum an
die Hrner des Altars und entsndigte [so] den Altar. Und das
Blut go er an den Fu des Altars und heiligte ihn, indem er
Shnung fr ihn erwirkte. $8/16$ Und er nahm das ganze Fett, das
an den Eingeweiden ist, und den Lappen der Leber und die beiden
Nieren und ihr Fett, und Mose lie es auf dem Altar in Rauch
aufgehen. $8/17$ Und den Jungstier und seine Haut und sein
Fleisch und seinen Mageninhalt verbrannte er mit Feuer auerhalb
des Lagers: ganz wie der HERR dem Mose geboten hatte. - $8/18$
Und er brachte den Widder des Brandopfers herbei; und Aaron und
seine Shne legten ihre Hnde auf den Kopf des Widders. $8/19$
Und er schlachtete ihn, und Mose sprengte das [brige] Blut
ringsherum an den Altar. $8/20$ Den Widder aber zerlegte er in
seine Stcke. Und Mose lie den Kopf und die Stcke und das Fett
in Rauch aufgehen. $8/21$ Die Eingeweide und die Unterschenkel
aber wusch er mit Wasser. Und Mose lie den ganzen Widder auf
dem Altar in Rauch aufgehen: ein Brandopfer war es zum
wohlgeflligen Geruch, ein Feueropfer fr den HERRN war es: ganz
wie der HERR dem Mose geboten hatte. - $8/22$ Und er brachte den
zweiten Widder, den Widder der Einweihung, herbei; und Aaron und
seine Shne legten ihre Hnde auf den Kopf des Widders. $8/23$
Und er schlachtete ihn, und Mose nahm [etwas] von seinem Blut
und tat es auf das rechte Ohrlppchen Aarons und auf den Daumen
seiner rechten Hand und auf die groe Zehe seines rechten Fues.
$8/24$ Und er lie die Shne Aarons herantreten, und Mose tat
[etwas] von dem Blut auf ihr rechtes Ohrlppchen und auf den
Daumen ihrer rechten Hand und auf die groe Zehe ihres rechten
Fues; und Mose sprengte das [brige] Blut ringsherum an den
Altar. $8/25$ Und er nahm das Fett und den Fettschwanz und alles
Fett, das an den Eingeweiden ist, und den Lappen der Leber und
die beiden Nieren und ihr Fett und die rechte Keule; $8/26$ und
er nahm aus dem Korb der ungesuerten Brote, der vor dem HERRN
war, einen ungesuerten Kuchen und einen Kuchen mit l
bestrichenen Brotes und einen Fladen und legte es auf die
Fettstcke und auf die rechte Keule; $8/27$ und er legte das
alles auf die Hnde Aarons und auf die Hnde seiner Shne und
schwang es als Schwingopfer vor dem HERRN. $8/28$ Und Mose nahm
es von ihren Hnden weg und lie es auf dem Altar in Rauch
aufgehen, auf dem Brandopfer: ein Einweihungsopfer zum
wohlgeflligen Geruch, ein Feueropfer war es fr den HERRN.
$8/29$ Und Mose nahm die Brust und schwang sie als Schwingopfer
vor dem HERRN; von dem Einweihungswidder wurde sie fr Mose zum
Anteil: ganz wie der HERR dem Mose geboten hatte. $8/30$ Und
Mose nahm von dem Salbl und von dem Blut, das auf dem Altar
war, und sprengte es auf Aaron, auf seine Kleider sowie auf
seine Shne und auf die Kleider seiner Shne mit ihm; und er
heiligte Aaron, seine Kleider und seine Shne und die Kleider
seiner Shne mit ihm.

$8/31$ Und Mose sagte zu Aaron und zu seinen Shnen: Kocht das
Fleisch am Eingang des Zeltes der Begegnung! Ihr sollt es dort
essen und das Brot, das im Korb des Einweihungsopfers ist, ganz
wie ich geboten habe: Aaron und seine Shne sollen es essen.
$8/32$ Und den Rest von dem Fleisch und von dem Brot sollt ihr
mit Feuer verbrennen. $8/33$ Und vom Eingang des Zeltes der
Begegnung sollt ihr sieben Tage lang nicht weggehen bis zu dem
Tag, an dem die Tage eures Einweihungsopfers erfllt sind; denn
sieben Tage sollen euch die Hnde gefllt werden. $8/34$ So wie
man an diesem Tag tat, hat der HERR zu tun geboten, um Shnung
fr euch zu erwirken. $8/35$ Sieben Tage lang sollt ihr Tag und
Nacht am Eingang des Zeltes der Begegnung bleiben und sollt fr
den Dienst des HERRN sorgen, damit ihr nicht sterbt; denn so ist
mir geboten worden. $8/36$ Und Aaron und seine Shne taten
alles, was der HERR durch Mose geboten hatte.

Diensteinfhrung Aarons und seiner Shne.

\9\

$9/1$ Und es geschah am achten Tag, da rief Mose Aaron und seine
Shne und die ltesten Israels, $9/2$ und er sagte zu Aaron:
Nimm dir ein junges Kalb zum Sndopfer und einen Widder zum
Brandopfer, ohne Fehler und bringe [sie] dar vor dem HERRN!
$9/3$ Und zu den Shnen Israel sollst du reden: Nehmt einen
Ziegenbock fr das Sndopfer und ein Kalb und ein Lamm,
einjhrige, ohne Fehler, fr das Brandopfer, $9/4$ und einen
Stier und einen Widder fr das Heilsopfer, um sie vor dem HERRN
zu opfern, und ein Speisopfer, mit l gemengt, denn heute wird
der HERR euch erscheinen. $9/5$ Und sie brachten das, was Mose
geboten hatte, vor das Zelt der Begegnung, und die ganze
Gemeinde trat heran und stand vor dem HERRN. $9/6$ Und Mose
sagte: Dies ist es, was der HERR geboten hat, da ihr es tun
sollt; und die Herrlichkeit des HERRN wird euch erscheinen.

$9/7$ Und Mose sagte zu Aaron: Tritt an den Altar und opfere
dein Sndopfer und dein Brandopfer und erwirke Shnung fr dich
und fr das Volk! Opfere die Opfergabe des Volkes und tue
Shnung fr sie, ganz wie der HERR geboten hat! $9/8$ Und Aaron
trat an den Altar und schlachtete das Kalb des Sndopfers, das
fr ihn war. $9/9$ Und die Shne Aarons brachten ihm das Blut,
und er tauchte seinen Finger in das Blut und gab [etwas] davon
an die Hrner des Altars, und er go das Blut an den Fu des
Altars. $9/10$ Und das Fett und die Nieren und den Lappen der
Leber vom Sndopfer lie er auf dem Altar in Rauch aufgehen,
ganz wie der HERR dem Mose geboten hatte. $9/11$ Und das Fleisch
und die Haut verbrannte er mit Feuer auerhalb des Lagers.
$9/12$ Und er schlachtete das Brandopfer; und die Shne Aarons
reichten ihm das Blut, und er sprengte es ringsherum an den
Altar. $9/13$ Und das Brandopfer reichten sie ihm in seinen
Stcken und den Kopf, und er lie es auf dem Altar in Rauch
aufgehen. $9/14$ Und er wusch die Eingeweide und die
Unterschenkel und lie sie auf dem Brandopfer auf dem Altar in
Rauch aufgehen. $9/15$ Dann brachte er herzu die Opfergabe des
Volkes, nahm den Ziegenbock des Sndopfers, der fr das Volk
war, und schlachtete ihn und opferte ihn als Sndopfer wie das
erste Mal. $9/16$ Und er brachte das Brandopfer herzu und
opferte es nach der Vorschrift. $9/17$ Und er brachte das
Speisopfer herzu und fllte seine Hand davon und lie es auf dem
Altar in Rauch aufgehen auer dem Morgen-Brandopfer. $9/18$ Und
er schlachtete den Stier und den Widder, das Heilsopfer, das fr
das Volk war. Und die Shne Aarons reichten ihm das Blut, und er
sprengte es an den Altar ringsherum, - $9/19$ und die Fettstcke
von dem Stier und von dem Widder den Fettschwanz und was [die
Eingeweide] bedeckt und die Nieren und den Lappen der Leber.
$9/20$ Und sie legten die Fettstcke auf die Bruststcke, und er
lie die Fettstcke auf dem Altar in Rauch aufgehen. $9/21$ Und
die Bruststcke und die rechte Keule schwang Aaron als
Schwingopfer vor dem HERRN, ganz wie Mose geboten hatte.

$9/22$ Und Aaron erhob seine Hnde zum Volk hin und segnete sie.
Und er stieg herab nach der Opferung des Sndopfers und des
Brandopfers und des Heilsopfers. $9/23$ Und Mose und Aaron
gingen hinein in das Zelt der Begegnung. Und als sie
herauskamen, segneten sie das Volk. Da erschien die Herrlichkeit
des HERRN dem ganzen Volk. $9/24$ Und Feuer ging vom HERRN aus
und verzehrte auf dem Altar das Brandopfer und die Fettstcke.
Als das ganze Volk es sah, da jauchzten sie und fielen auf ihr
Gesicht.

Nadabs und Abihus eigenmchtiges Opfer und Tod - Gebote fr die
Priester.

\10\

$10/1$ Und die Shne Aarons, Nadab und Abihu, nahmen jeder seine
Rucherpfanne und taten Feuer hinein und legten Rucherwerk
darauf und brachten fremdes Feuer vor dem HERRN dar, das er
ihnen nicht geboten hatte. $10/2$ Da ging Feuer vom HERRN aus
und verzehrte sie. Und sie starben vor dem HERRN. $10/3$ Und
Mose sagte zu Aaron: Dies ist es, was der HERR geredet hat: Bei
denen, die mir nahen, will ich geheiligt, und vor dem ganzen
Volk will ich verherrlicht werden. Und Aaron schwieg. $10/4$ Und
Mose rief Mischael und Elizafan, die Shne von Aarons Onkel
Usiel, und sagte zu ihnen: Tretet herbei, tragt eure Brder weg
vom Heiligtum hinaus vor das Lager! $10/5$ Und sie traten herbei
und trugen sie in ihren Leibrcken hinaus vor das Lager, ganz
wie Mose geredet hatte. - $10/6$ Und Mose sagte zu Aaron und zu
seinen Shnen Eleasar und Itamar: Euer Haupthaar sollt ihr nicht
frei hngen lassen und eure Kleider nicht zerreien, damit ihr
nicht sterbt und er nicht ber die ganze Gemeinde zornig wird.
Aber eure Brder, das ganze Haus Israel, sollen diesen Brand
beweinen, den der HERR angerichtet hat. $10/7$ Vom Eingang des
Zeltes der Begegnung sollt ihr nicht weggehen, damit ihr nicht
sterbt; denn das l der Salbung des HERRN ist auf euch. Und sie
taten nach dem Wort des Mose.

$10/8$ Und der HERR redete zu Aaron: $10/9$ Wein und
berauschendes Getrnk sollst du nicht trinken, du und deine
Shne mit dir, wenn ihr in das Zelt der Begegnung hineingeht,
damit ihr nicht sterbt - eine ewige Ordnung fr eure
Generationen - $10/10$ und damit ihr unterscheidet zwischen dem
Heiligen und dem Unheiligen und zwischen dem Reinen und dem
Unreinen $10/11$ und damit ihr die Shne Israel all die
Ordnungen, die der HERR durch Mose zu euch geredet hat, lehrt.

$10/12$ Und Mose redete zu Aaron und zu seinen briggebliebenen
Shnen Eleasar und zu Itamar: Nehmt das Speisopfer, das von den
Feueropfern des HERRN brigbleibt, und et es ungesuert neben
dem Altar; denn hochheilig ist es. $10/13$ Und ihr sollt es an
heiliger Sttte essen, denn es ist deine Gebhr und die Gebhr
deiner Shne von den Feueropfern des HERRN; denn so ist mir
geboten worden. $10/14$ Und die Brust des Schwingopfers und die
Keule des Hebopfers sollt ihr an reiner Sttte essen, du und
deine Shne und deine Tchter mit dir; denn als deine Gebhr und
die Gebhr deiner Shne sind sie gegeben von den Heilsopfern der
Shne Israel. $10/15$ Die Keule des Hebopfers und die Brust des
Schwingopfers sollen sie mit den Feueropfern der Fettstcke
bringen, um sie als Schwingopfer vor dem HERRN zu schwingen. Und
das soll dir und deinen Shnen mit dir zu einer ewigen Gebhr
sein, ganz wie der HERR geboten hat.

$10/16$ Und Mose suchte eifrig den Ziegenbock des Sndopfers,
und siehe, er war verbrannt. Da wurde er zornig ber die
briggebliebenen Shne Aarons Eleasar und Itamar und sagte:
$10/17$ Warum habt ihr das Sndopfer nicht an heiliger Sttte
gegessen? Es ist doch hochheilig! Und er hat es euch gegeben,
die Schuld der Gemeinde zu tragen, um vor dem HERRN Shnung fr
sie zu erwirken. $10/18$ Siehe, sein Blut ist nicht in das
Innere des Heiligtums gebracht worden; ihr httet es auf jeden
Fall im Heiligtum essen sollen, ganz wie ich geboten habe.
$10/19$ Und Aaron redete zu Mose: Siehe, heute haben sie ihr
Sndopfer und ihr Brandopfer vor dem HERRN dargebracht, und
solches ist mir begegnet! Htte ich heute das Sndopfer
gegessen, wre es in den Augen des HERRN gut gewesen? $10/20$
Und Mose hrte es, und es war gut in seinen Augen.

Reine und unreine Tiere

5Mo 14,4-19

\11\

$11/1$ Und der HERR redete zu Mose und zu Aaron und sprach zu
ihnen: $11/2$ Redet zu den Shnen Israel: Dies sind die Tiere,
die ihr von allen Tieren, die auf der Erde sind, essen drft!
$11/3$ Alles, was gespaltene Hufe hat, und zwar wirklich
aufgespaltene Hufe, [und was] wiederkut [unter den Tieren], das
drft ihr essen. $11/4$ Nur diese von den wiederkuenden und von
denen, die gespaltene Hufe haben, drft ihr nicht essen: das
Kamel, denn es kut wieder, aber gespaltene Hufe hat es nicht:
unrein soll es euch sein; $11/5$ den Klippdachs, denn er kut
wieder, aber er hat keine gespaltenen Hufe: unrein soll er euch
sein; $11/6$ den Hasen, denn er kut wieder, aber er hat keine
gespaltenen Hufe: unrein soll er euch sein; $11/7$ das Schwein,
denn es hat gespaltene Hufe, und zwar wirklich aufgespaltene
Hufe, aber es kut nicht wieder: unrein soll es euch sein.
$11/8$ Von ihrem Fleisch drft ihr nicht essen und ihr Aas nicht
berhren; unrein sollen sie euch sein.

$11/9$ Dieses drft ihr essen von allem, was im Wasser ist:
alles, was Flossen und Schuppen hat im Wasser, in den Meeren und
in den Flssen, das drft ihr essen. $11/10$ Aber alles, was
keine Flossen und Schuppen hat in den Meeren und in den Flssen
von allem Gewimmel des Wassers und von jedem Lebewesen, das im
Wasser ist, sie sollen euch etwas Abscheuliches sein. $11/11$
Ja, etwas Abscheuliches sollen sie euch sein: von ihrem Fleisch
sollt ihr nicht essen, und ihr Aas sollt ihr verabscheuen.
$11/12$ Alles im Wasser, was nicht Flossen und Schuppen hat,
soll euch etwas Abscheuliches sein.

$11/13$ Und diese von den Vgeln sollt ihr verabscheuen: - sie
sollen nicht gegessen werden, etwas Abscheuliches sind sie: den
Adler und den Lmmergeier und den Mnchsgeier $11/14$ und die
Gabelweihe und die Knigsweihe nach ihrer Art, $11/15$ alle
Raben nach ihrer Art $11/16$ und die Strauhenne und den Falken
und die Seemwe und den Habicht nach seiner Art $11/17$ und den
Steinkauz und die Fischeule und den Ibis $11/18$ und die
Schleiereule und den Wstenkauz und den Aasgeier $11/19$ und den
Storch und den Fischreiher nach seiner Art und den Wiedehopf und
die Fledermaus. $11/20$ Alles geflgelte Kleingetier, das auf
Vieren geht, soll euch etwas Abscheuliches sein. $11/21$ Nur
dieses drft ihr essen von allem geflgelten Kleingetier, das
auf Vieren geht: was Unterschenkel hat oberhalb seiner Fe, um
damit auf der Erde zu hpfen. $11/22$ Diese drft ihr von ihnen
essen: den Arbe nach seiner Art und den Solam nach seiner Art
und den Hargol nach seiner Art und den Hagab nach seiner Art.
$11/23$ Aber alles geflgelte Kleingetier, das vier Fe hat,
soll euch etwas Abscheuliches sein. $11/24$ Und durch diese
werdet ihr euch unrein machen. Jeder, der ihr Aas berhrt, wird
unrein sein bis zum Abend, $11/25$ und jeder, der von ihrem Aas
[etwas] trgt, soll seine Kleider waschen und wird bis zum Abend
unrein sein.

$11/26$ Fr jedes Tier, das gespaltene Hufe, aber nicht wirklich
aufgespaltene Hufe hat und nicht wiederkut [gilt]: Unrein
sollen sie euch sein; jeder, der sie berhrt, wird unrein sein.
$11/27$ Und alles, was auf seinen Tatzen geht unter allem
Getier, das auf Vieren geht, sie sollen euch unrein sein; jeder,
der ihr Aas berhrt, wird unrein sein bis zum Abend. $11/28$ Und
wer ihr Aas trgt, soll seine Kleider waschen und wird bis zum
Abend unrein sein. Unrein sollen sie euch sein.

$11/29$ Und diese sollen euch unrein sein unter dem Gewimmel,
das auf der Erde wimmelt: der Maulwurf und die Springmaus und
die Eidechse nach ihrer Art $11/30$ und die Anaka und der Koach
und die Letaah und der Chomet und das Chamleon. $11/31$ Diese
sollen euch unrein sein unter allem Kleingetier. Jeder, der sie
berhrt, wenn sie tot sind, wird bis zum Abend unrein sein.
$11/32$ Und alles, worauf eines von ihnen fllt, wenn sie tot
sind, wird unrein sein: jedes Holzgert oder ein Kleid oder Fell
oder Sack, jedes Gert, womit eine Arbeit verrichtet wird, es
soll ins Wasser getan werden und wird bis zum Abend unrein sein;
dann wird es rein sein. $11/33$ Und jedes irdene Gef, in das
eines von ihnen hineinfllt: alles, was darin ist, wird unrein
sein, und das Gef sollt ihr zerbrechen. $11/34$ Von aller
Speise, die gegessen wird, auf die [solches] Wasser kommt,
[gilt]: Sie wird unrein sein. Und alles Getrnk, das getrunken
wird, wird unrein sein in jedem [solchen] Gef. $11/35$ Und
alles, worauf [etwas] von ihrem Aas fllt, wird unrein sein.
Ofen und Herd sollen niedergerissen werden, unrein sind sie,
unrein sollen sie euch sein. $11/36$ Doch Quelle und Zisterne,
Wasserbehlter werden rein sein. Wer aber das Aas darin berhrt,
wird unrein sein. $11/37$ Und wenn von ihrem Aas [etwas] auf
irgendwelche Saat fllt, die gest wird, ist sie rein. $11/38$
Wenn aber Wasser auf den Samen getan wurde, und es fllt von
ihrem Aas [etwas] auf ihn, soll er euch unrein sein. $11/39$ Und
wenn eins von dem Vieh stirbt, das euch zur Nahrung dient: wer
sein Aas berhrt, wird bis zum Abend unrein sein. $11/40$ Und
wer von seinem Aas it, soll seine Kleider waschen und wird bis
zum Abend unrein sein. Und wer dessen Aas trgt, soll seine
Kleider waschen und wird bis zum Abend unrein sein.

$11/41$ Und alles Kleingetier, das auf der Erde wimmelt, ist
etwas Abscheuliches, es soll nicht gegessen werden. $11/42$
Alles, was auf dem Bauch kriecht, und alles, was auf Vieren
geht, bis zu allem Vielfigen von allem Kleingetier, das auf
der Erde wimmelt: ihr sollt sie nicht essen; denn etwas
Abscheuliches sind sie. $11/43$ Macht euch selbst nicht zu etwas
Abscheulichem durch all das wimmelnde Kleingetier und macht euch
nicht unrein durch sie, so da ihr dadurch unrein wrdet!
$11/44$ Denn ich bin der HERR, euer Gott. So heiligt euch und
seid heilig, denn ich bin heilig! Und ihr sollt euch selbst
nicht unrein machen durch all das Kleingetier, das sich auf der
Erde regt. $11/45$ Denn ich bin der HERR, der euch aus dem Land
gypten heraufgefhrt hat, um euer Gott zu sein: so sollt ihr
heilig sein, denn ich bin heilig!

$11/46$ Das ist das Gesetz [betreffs] des Viehs und der Vgel
und [betreffs] jedes Lebewesens, das sich im Wasser regt, und
von jedem Wesen, das auf der Erde wimmelt; $11/47$ um zu
unterscheiden zwischen dem Unreinen und dem Reinen und zwischen
dem Getier, das gegessen wird, und dem Getier, das nicht
gegessen werden soll.

Verordnungen fr Wchnerinnen.

\12\

$12/1$ Und der HERR redete zu Mose: $12/2$ Rede zu den Shnen
Israel: Wenn eine Frau empfngt und ein mnnliches Kind gebiert,
so wird sie sieben Tage [lang] unrein sein; wie in den Tagen der
Unreinheit ihres Unwohlseins wird sie unrein sein. $12/3$ Und am
achten Tag soll das Fleisch seiner Vorhaut beschnitten werden.
$12/4$ Und sie soll 33 Tage im Blut der Reinigung [daheim]
bleiben. Nichts Heiliges soll sie anrhren, und zum Heiligtum
soll sie nicht kommen, bis die Tage ihrer Reinigung erfllt
sind. $12/5$ Und wenn sie ein weibliches Kind gebiert, so wird
sie zwei Wochen unrein sein wie bei ihrer Unreinheit. Und 66
Tage soll sie wegen des Blutes der Reinigung daheimbleiben.
$12/6$ Und wenn die Tage ihrer Reinigung fr einen Sohn oder
eine Tochter erfllt sind, soll sie ein einjhriges Lamm zum
Brandopfer bringen und eine junge Taube oder eine Turteltaube
zum Sndopfer, zum Priester an den Eingang des Zeltes der
Begegnung. $12/7$ Und er soll es vor dem HERRN darbringen und
Shnung fr sie erwirken, und sie wird rein sein vom Flu ihres
Blutes. Das ist das Gesetz der Gebrenden bei einem mnnlichen
oder bei einem weiblichen Kind. $12/8$ Und wenn ihre Hand das zu
einem Schaf Ausreichende nicht findet, soll sie zwei
Turteltauben oder zwei junge Tauben nehmen, eine zum Brandopfer
und eine zum Sndopfer. Und der Priester soll Shnung fr sie
erwirken, und sie wird rein sein.

Gesetz vom Aussatz an Menschen.

\13\

$13/1$ Und der HERR redete zu Mose und zu Aaron: $13/2$ Wenn ein
Mensch in der Haut seines Fleisches eine Erhhung oder einen
Schorf oder einen Flecken bekommt, und es wird in der Haut
seines Fleisches zu einem Aussatzmal, dann soll er zum Priester
Aaron gebracht werden oder zu einem von seinen Shnen, den
Priestern. $13/3$ Und besieht der Priester das Mal in der Haut
des Fleisches, und das Haar in dem Mal hat sich in wei
verwandelt, und das Mal erscheint tiefer als die Haut seines
Fleisches, [dann] ist es das Mal des Aussatzes. Und sieht es der
Priester, dann soll er ihn fr unrein erklren. $13/4$ Und wenn
der Flecken in der Haut seines Fleisches wei ist und er nicht
tiefer erscheint als die Haut, und sein Haar hat sich nicht in
wei verwandelt, dann soll der Priester [den, der] das Mal
[hat], [fr] sieben Tage einschlieen. $13/5$ Und besieht es der
Priester am siebten Tag, und siehe, das Mal ist in seinen Augen
stehengeblieben, das Mal hat in der Haut nicht um sich
gegriffen, dann soll der Priester ihn zum zweiten Mal [fr]
sieben Tage einschlieen. $13/6$ Und besieht es der Priester am
siebten Tag zum zweiten Mal, und siehe, das Mal ist bla
geworden, und das Mal hat nicht um sich gegriffen in der Haut,
dann soll der Priester ihn fr rein erklren: es ist Schorf. Er
soll seine Kleider waschen und ist rein. $13/7$ Wenn aber der
Schorf in der Haut weiter um sich greift, nachdem er sich dem
Priester zu seiner Reinigung gezeigt hat, dann soll er sich dem
Priester zum zweiten Mal zeigen. $13/8$ Und besieht [ihn] der
Priester, und siehe, der Schorf hat in der Haut um sich
gegriffen, dann soll der Priester ihn fr unrein erklren:
Aussatz ist es.

$13/9$ Wenn ein Aussatzmal an einem Menschen entsteht, dann soll
er zum Priester gebracht werden. $13/10$ Und besieht [ihn] der
Priester, und siehe, es ist eine weie Erhhung in der Haut, und
sie hat das Haar in wei verwandelt, und eine Bildung von
[wildem] Fleisch ist in der Erhhung, $13/11$ [dann] ist es ein
alter Aussatz in der Haut seines Fleisches, und der Priester
soll ihn fr unrein erklren; er soll ihn nicht einschlieen,
denn er ist unrein. $13/12$ Wenn aber der Aussatz in der Haut
krftig ausbricht und der Aussatz die ganze Haut dessen, der das
Mal hat, bedeckt, von seinem Kopf bis zu seinen Fen, wohin
auch die Augen des Priesters sehen, $13/13$ und der Priester
besieht [ihn], und siehe, der Aussatz hat sein ganzes Fleisch
bedeckt, dann soll er [den, der] das Mal [hat], fr rein
erklren; hat es sich ganz in wei verwandelt, ist er rein.
$13/14$ An dem Tag aber, da [wildes] Fleisch an ihm gesehen
wird, wird er unrein sein. $13/15$ Und sieht der Priester das
[wilde] Fleisch, dann soll er ihn fr unrein erklren; das rohe
Fleisch ist unrein: Aussatz ist es. $13/16$ Wenn aber das
[wilde] Fleisch wieder zurckgeht und in wei verwandelt wird,
dann soll er zum Priester kommen. $13/17$ Und besieht ihn der
Priester, und siehe, das Mal ist in wei verwandelt, dann soll
der Priester [den, der] das Mal [hat], fr rein erklren: rein
ist er.

$13/18$ Und wenn [im] Fleisch, in dessen Haut, ein Geschwr
entsteht und [wieder] heilt, $13/19$ und es entsteht an der
Stelle des Geschwrs eine weie Erhhung oder ein wei-rtlicher
Fleck, dann soll er sich dem Priester zeigen. $13/20$ Und
besieht [ihn] der Priester, und siehe, der Fleck erscheint
niedriger als die Haut, und sein Haar hat sich in wei
verwandelt, dann soll der Priester ihn fr unrein erklren: das
Mal des Aussatzes ist es. Er ist in dem Geschwr ausgebrochen.
$13/21$ Wenn der Priester ihn besieht, und siehe, es ist kein
weies Haar darin, und der Fleck ist nicht niedriger als die
Haut und ist bla, dann soll der Priester ihn [fr] sieben Tage
einschlieen. $13/22$ Wenn er aber in der Haut weiter um sich
greift, dann soll der Priester ihn fr unrein erklren: ein Mal
ist es. $13/23$ Und wenn der Fleck an seiner Stelle
stehenbleibt, [wenn er] nicht um sich gegriffen hat, dann ist es
die Narbe des Geschwrs. Der Priester soll ihn fr rein
erklren.

$13/24$ Oder wenn [im] Fleisch, in dessen Haut, eine
[Brand]wunde entsteht, und die Bildung der Wunde wird ein
wei-rtlicher oder weier Fleck, $13/25$ und der Priester
besieht ihn, und siehe, das Haar im Fleck ist in wei
verwandelt, und er erscheint tiefer als die Haut, [dann] ist es
Aussatz; er ist in der [Brand]wunde ausgebrochen. Der Priester
soll ihn fr unrein erklren: das Mal des Aussatzes ist es.
$13/26$ Und wenn der Priester ihn besieht, und siehe, es ist
kein weies Haar in dem Fleck, und er ist nicht niedriger als
die Haut und ist bla, dann soll der Priester ihn [fr] sieben
Tage einschlieen. $13/27$ Und der Priester soll ihn am siebten
Tag besehen. Wenn er in der Haut weiter um sich greift, dann
soll der Priester ihn fr unrein erklren: das Mal des Aussatzes
ist es. $13/28$ Und wenn der Fleck an seiner Stelle
stehenbleibt, [wenn er] in der Haut nicht um sich gegriffen hat
und bla ist, ist es die Erhhung der [Brand]wunde. Der Priester
soll ihn fr rein erklren, denn es ist die Narbe der
[Brand]wunde.

$13/29$ Und wenn ein Mann oder eine Frau ein Mal am Kopf oder am
Bart bekommt, $13/30$ und der Priester besieht das Mal, und
siehe, sie erscheint tiefer als die Haut, und goldglnzendes,
dnnes Haar ist darin, dann soll der Priester ihn fr unrein
erklren: Krtze ist es, Aussatz des Kopfes oder des Bartes.
$13/31$ Und wenn der Priester das Mal der Krtze besieht, und
siehe, es erscheint nicht tiefer als die Haut, und es ist kein
schwarzes Haar darin, dann soll der Priester [den, der] das Mal
der Krtze [hat], [fr] sieben Tage einschlieen. $13/32$ Und
besieht der Priester das Mal am siebten Tag, und siehe, die
Krtze hat nicht um sich gegriffen, und es ist kein
goldglnzendes Haar darin, und die Krtze erscheint nicht tiefer
als die Haut, $13/33$ dann soll er sich scheren; aber den Schorf
soll er nicht scheren. Und der Priester schliee [den, der] die
Krtze [hat], zum zweiten Mal [fr] sieben Tage ein. $13/34$ Und
besieht der Priester die Krtze am siebten Tag, und siehe, die
Krtze hat in der Haut nicht um sich gegriffen, und sie
erscheint nicht tiefer als die Haut, dann soll der Priester ihn
fr rein erklren. Er soll seine Kleider waschen, und er ist
rein. $13/35$ Wenn aber nach seiner Reinigung die Krtze in der
Haut weiter um sich greift, $13/36$ und der Priester besieht
ihn, und siehe, die Krtze hat in der Haut um sich gegriffen,
dann soll der Priester nicht nach dem goldglnzenden Haar
forschen: unrein ist er. $13/37$ Wenn aber in seinen Augen die
Krtze stehengeblieben ist, und es ist schwarzes Haar darin
gewachsen, dann ist die Krtze geheilt: rein ist er. Der
Priester soll ihn fr rein erklren.

$13/38$ Und wenn ein Mann oder eine Frau in der Haut ihres
Fleisches Flecken bekommt, weie Flecken, $13/39$ und der
Priester besieht sie, und siehe, in der Haut ihres Fleisches
sind blasse, weie Flecken, dann ist es ein [gutartiger]
Ausschlag, der in der Haut ausgebrochen ist: rein ist er.

$13/40$ Und wenn bei jemandem sein Kopf kahl wird, ist er ein
Glatzkopf: rein ist er. $13/41$ Und wenn sein Kopf an seiner
Vorderseite kahl wird, ist er stirnglatzig: rein ist er. $13/42$
Und wenn an der kahlen Stelle [hinten] oder an der Stirnglatze
ein wei-rtliches Mal ist, dann ist es Aussatz, der an seiner
kahlen Stelle [hinten] oder an seiner Stirnglatze ausgebrochen
ist. $13/43$ Und besieht ihn der Priester, und siehe, die
Erhhung des Mals ist wei-rtlich an seiner kahlen Stelle
[hinten] oder an seiner Stirnglatze gleich dem Aussehen des
Aussatzes in der Haut des Fleisches, $13/44$ [dann] ist er ein
ausstziger Mann: unrein ist er. Der Priester soll ihn fr ganz
und gar unrein erklren; sein Mal ist an seinem Kopf.

$13/45$ Und der Ausstzige, an dem das Mal ist, - seine Kleider
sollen zerrissen und sein Kopfhaar soll frei hngen gelassen
werden, und er soll seinen Bart verhllen und ausrufen: Unrein,
unrein! $13/46$ All die Tage, die das Mal an ihm ist, soll er
unrein sein; unrein ist er: allein soll er wohnen, auerhalb des
Lagers soll seine Wohnung sein.

Gesetz vom Aussatz an Kleidern.

$13/47$ Und wenn an einem Kleid ein Aussatzmal entsteht, an
einem Kleid aus Wolle oder an einem Kleid aus Leinen $13/48$
oder an einem Gewebe oder an Gewirktem aus Leinen oder aus Wolle
oder an einem Fell oder an irgend einem Fellwerk, $13/49$ und
das Mal ist grnlich oder rtlich am Kleid oder am Fell oder am
Gewebe oder am Gewirkten oder an irgendeinem Gert aus Fell,
[dann] ist es das Mal des Aussatzes. Man soll es den Priester
besehen lassen. $13/50$ Und der Priester besehe das Mal und
schliee [das, woran] das Mal [ist, fr] sieben Tage ein.
$13/51$ Und sieht er das Mal am siebten Tag, da das Mal um sich
gegriffen hat am Kleid oder am Gewebe oder am Gewirkten oder am
Fell, nach allem, wozu das Fell verarbeitet wird, [dann] ist das
Mal ein bsartiger Aussatz: unrein ist es. $13/52$ Und man soll
das Kleid oder das Gewebe oder das Gewirkte aus Wolle oder aus
Leinen oder jedes Gert aus Fell, woran das Mal ist, verbrennen;
denn ein bsartiger Aussatz ist es: mit Feuer soll es verbrannt
werden. $13/53$ Und wenn der Priester es besieht, und siehe, das
Mal hat nicht um sich gegriffen am Kleid oder am Gewebe oder am
Gewirkten oder an irgendeinem Gert aus Fell, $13/54$ dann soll
der Priester gebieten, da man das wscht, woran das Mal ist;
und er soll es zum zweiten Mal [fr] sieben Tage einschlieen.
$13/55$ Und besieht der Priester das Mal nach dem Waschen, und
siehe, das Mal hat sein Aussehen nicht gendert, und das Mal hat
nicht um sich gegriffen, [dann] ist es unrein. Mit Feuer sollst
du es verbrennen: es ist eine Vertiefung auf seiner kahlen
Stelle [hinten] oder auf der kahlen Stelle [vorne]. $13/56$ Und
wenn der Priester es besieht, und siehe, das Mal ist bla
geworden nach dem Waschen, dann soll er es abreien vom Kleid
oder vom Fell oder vom Gewebe oder vom Gewirkten. $13/57$ Und
wenn es sich noch zeigen wird am Kleid oder am Gewebe oder am
Gewirkten, oder an irgendeinem Gert aus Fell, [dann] ist es ein
ausbrechender [Aussatz]: mit Feuer sollst du verbrennen, woran
das Mal ist. $13/58$ Und das Kleid oder das Gewebe oder das
Gewirkte oder irgendein Gert aus Fell, das du wschst, so da
das Mal daraus weicht: es soll zum zweiten Mal gewaschen werden.
Dann ist es rein.

$13/59$ Das ist das Gesetz [betreffs] des Aussatzmals an einem
Kleid aus Wolle oder aus Leinen, oder an einem Gewebe oder an
einem Gewirkten oder an irgendeinem Gert aus Fell, es fr rein
oder fr unrein zu erklren.

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